Erster Kontakt mit dem DRIPSTER Cold Brew Coffee Maker

Vor etwas mehr als einem Monat habe ich zum Geburtstag den DRIPSTER Cold Brew Coffee Maker bekommen und möchte euch nun berichten wie gut er mir gefällt. Da ich Kaffee liebe und im Sommer gerne Eiskaffee oder etwas anderes Kaltes trinke ist es für mich das perfekte Geschenk.

Die Bestandteile des Dripster
Ich finde den Dripster sehr schön!

Hinter dripster.de verbergen sich zwei deutsche Studenten, die Kaffee lieben und deshalb den Dripster entwickelt haben. Im Kaffee-Forum kaffee-netz.de haben sie den DRIPSTER vorgestellt.

Cold Dripped & Cold Brew

Cold Brew ist ja schon wieder länger im Trend und auch Jaime Oliver hat auf seiner Seite einen Bericht darüber. Nach seiner Anleitung haben wir schon mal in einem Rex-Glas über Nacht (ca. 12 Stunden) Cold Brew erstellt. Da man dabei das Kaffeepulver einfach ins Wasser gibt, muss man es nachher durch einen Kaffeefilter lassen.

Cold Dripped Coffee ist die nächste Stufe aber dafür man benötigt etwas kompliziertere Gerätschaften. Man kann sich eigentlich gar nicht vorstellen, dass das funktioniert und dann auch noch schneller fertig ist, als den Kaffee im Wasser einzuweichen. Aber mit unserem Coffee Maker ist der Kaffee in 2 Stunden fertig und schmeckt traumhaft!

Cold Dripped Coffee Maker wie den Dripster gibt es in verschiedenen Ausführungen, ich habe Preise von 40 bis über 200 Euro gefunden. Den DRIPSTER Cold Brew Coffee Maker gibt es aktuell nur auf Amazon zu kaufen und kostet momentan 44,99 Euro.

Den richtigen Kaffee wählen

Den richtigen Kaffee für den Dripster zu wählen ist gar nicht so leicht, da wirklich viele Aromen herauskommen. Wir haben jetzt 4 Sorten getestet und sind aktuell beim “Tchibo Caffe Crema Mild” angekommen und sehr zufrieden. Praktisch ist es, wenn auf der Kaffeeverpackung steht, welche Aromen er hat (Intensität, Säure und Röstung). Diese Werte sind bei dieser Sorte 3, 2, 3 von jeweils 6 Punkten.

Der Dripster und unsere Kaffeemühle.
Der Dripster und unsere Kaffeemühle.

Da der Kaffee sehr grob sein sollte (ungefähr so wie Semmelbrösel) ist Pulverkaffee ungeeignet und es ist besser man kauft Bohnen und reibt diese. Wir haben noch eine ganze alte Kaffeemühle bei der man händisch reiben muss aber es gibt natürlich auch elektrische Kaffeemühlen. Durchs händisch reiben ist allerdings die Vorfreude noch größer 🙂

Zubereitung des Cold Dripped Coffee

Der befüllte Dripster.
Der befüllte Dripster.

Wenn man den Kaffee (bei uns waren es ca. 40 g) gerieben hat, füllt man ihn in den vorgesehen Behälter. Gar nicht so leicht ohne daneben zu bröseln!

Ich habe gelesen, dass man pro 10 g Kaffee 100 ml Wasser verwenden soll, aber das habe ich nicht soo genau befolgt. Eigentlich sollten 50 g Kaffee hineinpassen, aber das hängt wahrscheinlich von der Sorte ab, wie grob man ihn reibt und ob man ihn etwas hineinpresst. Ich habe den Kaffee immer ganz locker hineingeschüttet und kein bisschen zusammen gepresst, das hat sich auch bei unserer Espresso-Kanne bewährt.

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Am schlimmsten ist, dass es zu diesem Zeitpunkt schon wahnsinnig gut nach Kaffee riecht und man noch 2 Stunden darauf warten muss! 😉

Der Dripster im Kühlschrank.
Hier bleibt er jetzt für ca. 2 Stunden.

Anschließend baut man das Gerät zusammen und befüllt den oberen Behälter mit kaltem Wasser. Danach muss man das Ventil drehen bis man die gewünschte Tropfgeschwindigkeit erreicht hat (bei uns 1 Sekunde zwischen 2 Tropfen). Dann komm der Dripster in den Kühlschrank. Bei uns geht es sich von der Höhe im Seitenfach genau aus.

Das ist verbesserungswürdig

Nicht so optimal ist das Drehen des Ventils. Es ist sehr empfindlich und man dreht sehr leicht zu viel in die falsche Richtung. Um mir ab Hilfe zu schaffen belasse ich es bei der ersten Einstellung und fülle das Wasser immer mit einem extra Becher ein (zuvor habe ich das Ventil zugedreht, Wasser eingefüllt und dann wieder mühsam die richtige Geschwindigkeit eingestellt).

Was uns gleich aufgefallen ist und ich dann auch noch in einem anderen Bericht gelesen habe ist, dass es optimal wäre wenn der flache Plastikdeckel später auf das Glas mit dem Kaffee passen würde. Das ist leider nicht so. Es ist nicht so schlimm aber ich fülle den Kaffee dann immer in ein verschließbares Behältnis um.

Was liebe ich am DRIPSTER?

Dripster mit fertigem Cold Dripped Coffee.
Fertig ist der Cold Dripped Coffee!

Ich finde den Dripster sehr schön und er erfüllt definitiv seinen Zweck. Die Konstruktion ist relativ platzsparend und er passt genau in unseren Kühlschrank. Es ist auch so designed, dass man nicht zu viel Wasser einfüllen kann und später das Pulver ins Wasser ragt. Im Gegensat zu Cold Brew, bei dem das Pulver im Wasser herumschwimmt, macht es auch nichts, wenn man das Pulver nicht zur richtigen Zeit herausnehmen kann.

Der Geschmack ist super und meiner Meinung nach nicht vergleichbar mit normalem Kaffee (den ich aber auch liebe). Man kann ihn schwarz trinken aber der Cold Dripped Coffee eignet sich auch als Ausgangsbasis für Eiskaffee oder andere Kaffee-Spezialitäten.

Der Preis ist unschlagbar!

Fazit

Da ich zu Beginn des Posts schon erklärt habe, dass dies das perfekte Geschenk für mich ist, könnt ihr euch mein Fazit schon denken. Ich bin großer Fan von dem Gerät und habe es selbst jetzt im Einsatz obwohl es draußen kalt ist.

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