Der Fitbit Charge HR 2 (rechts) im Vergleich zum Vorgänger.

Neuerungen beim Fitbit Charge HR 2

Wer mich in den verschiedenen sozialen Medien ein bisschen verfolgt, hat vielleicht mitbekommen, dass ich letztes Jahr begonnen habe, meine “Fitness” aufzuzeichnen. Begonnen hat das Ganze mit einem Jawbone UP 3, den ich nach wenigen Wochen wieder zurück gesendet habe. Anschließend habe ich ein paar Monate den Fitbit Charge HR (heart rate) verwendet, bis sich das Armband aufgelöst hat. Nun habe ich den Nachfolger Fitbit Charge HR 2, mit dem ich sehr zufrieden bin. In diesem Post stelle ich euch die Neuerungen gegenüber dem Vorgänger vor.

Der Fitbit Charge HR 2 (rechts) im Vergleich zum Vorgänger.
Der Fitbit Charge HR 2 (rechts) im Vergleich zum Vorgänger.

Meine Social Media – Profile: @ExpectAPatronum (twitter) | _katzentante (twitter) | katzentante.bloggt (facebook) | _katzentante (instagram)

Warum will ich überhaupt meine Fitness tracken? Ich liebe Daten. Der Grund klingt vielleicht seltsam aber ich liebe es Daten zu sammeln und zu visualisieren. Für mich selber bin ich natürlich eine interessante Datenquelle 😉

Für wen eignet sich die Fitbit HR Serie?

Es sollte jedem klar sein, dass es sich bei den Fitbit-Bändern der HR Serie und auch beim Fitbit Alta um Fitnessbänder (Smart Bands) und nicht um Sportuhren handelt. Ich will hier jetzt keine Wortdefinition von Fitnessbändern und Sportuhren starten, da die Grenzen sehr verschwimmen 😉 Allerdings möchte ich festhalten, dass ein Fitnessband wie der Fitbit HR für den täglichen Gebrauch gedacht ist, zum Beispiel um ständig die Schritte oder den Schlaf aufzuzeichnen. Da meine Hauptsportarten spazieren und wandern sind, ist er genau richtig. Ich kenne auch Menschen, die mehr Sport machen als ich und mit dem Band sehr zufrieden sind. Für richtige Sportler gibt es aber vermutlich geeignetere Geräte (meist mit nur weniger Stunden Akkulaufzeit, dafür mit mehr Funktionen, Wasserfestigkeit und GPS).

Fitbit Charge HR 2

Der Umtausch meines Fitbit Charge HR gegen einen Fitbit Charge HR 2 ist mir nicht schwer gefallen. Nach etwa 5 Monaten ist bei meinem alten Tracker das Band kaputt gegangen (anfangs Luftblasen, danach ist die “Naht” völlig aufgegangen) und Amazon hat mir ohne Probleme das Geld (120 Euro) zurück überwiesen (meinen Recherchen nach war das ein bekanntes Problem bei diesem Band). Ich wollte wieder einen haben und da in der Zwischenzeit der Nachfolger erschienen war stellte sich kurzzeitig die Frage welchen ich nehmen sollte. Ein kurzer Blick in die neuen Features machte mir die Entscheidung nicht schwer: Wenig später trudelte schon der Fitbit Charge HR 2 (türkis, Größe L) bei mir ein.

Ich mit dem Fitbit Charge HR 2
Happy über den neuen Tracker!

Verbesserungen beim Band

Ein großes Feature ist definitiv, dass man das Band nun wechseln kann (vielleicht auch weil beim Vorgänger viele User ein Problem mit “Luftblasen” hatten). So werden dann viele Menschen eher das Band tauschen und nicht das ganze Gerät, wodurch sich Fitbit sicher einiges an Geld spart. Für den Benutzer hat es natürlich auch den Vorteil, dass es viele sehr schöne Bänder (auch aus Leder) gibt und man nicht jeden Tag (sowie ich aktuell) mit einem grellen Plastikband herumlaufen muss 😉

Das Konzept vom Verschluss ist gleich geblieben – es lässt sich super einfach bedienen (wie ein Uhrband) und man kann es sicher nicht verlieren. Andere Bänder haben den Nachteil, dass sie zu leicht aufgehen und leicht verloren werden.

Das zuvor seltsame Ladegerät ist von einer Klammer abgelöst worden, die den Tracker gut umschließt, sodass man nicht mit einer unachtsamen Bewegung den Ladevorgang stört. Für den Knopf auf der Seite ist eine kleine Öffnung ausgespart. Diesen benötigt man um den Tracker neu zu starten. Das Laden geht definitiv einfacher als beim Vorgänger. Den Knopf zu bedienen (mit angestecktem Ladegerät) ist etwas schwieriger.

Eine sehr, sehr wichtige Verbesserung ist, dass das grüne Licht vom Pulsmesser nun nicht mehr so leicht sichtbar ist. Früher war es oft so, wenn ich in der Nacht munter geworden bin und die Hand falsch bewegt habe, hat das ganze Schlafzimmer grün geleuchtet (einzige Option: Pulsmesser ausschalten). Die Konstruktion des Bandes hat sich dahingehend sehr verbessert, bisher habe ich noch kein einziges Mal das grüne Licht gesehen wenn ich das Band in der Nacht getragen habe (und ja, es ist noch da 😉 ).

Der neue Fitbit Charge HR 2
Ich finde das Band sehr schön!

Neue Funktionen & größeres Display

Ursprünglich dachte ich mir, dass ein größeres Display nicht viel bringen wird, da es ja eh “nur” ein paar Zahlen anzeigen muss. Der neue Tracker bringt aber viele neue Features mit sich, so dass es sich definitiv lohnt mehr zu sehen:

  • Puls-/Ruhepulsanzeige: bisher wurde nur der aktuelle Puls angezeigt
  • Trainingsauswahl: beim Vorgänger konnte nur allgemein “Training” ausgewählt werden.
  • Stopuhr
  • Relax-Programm (geführte Atemübungen): wirklich sehr angenehm!
  • Wecker ein-/ausschalten

Außerdem kann man eines von vielen verschiedene Ziffernblättern auswählen und wie auch schon beim Vorgänger die Reihenfolge der Anzeigen wechseln. Beim Vorgängermodell lösten der seitliche Knopf und Tippen auf den Tracker dieselbe Funktion aus: zwischen den einzelnen Statistiken weiter schalten. Dies funktioniert nun nur noch über das Antippen des Displays, denn der Knopf wird nun benötigt um zwischen den oben genannten Funktionen hin- und herzuschalten.

Der Knopf kann übrigens auch verwendet werden um Benachrichtigungen zu aktivieren und deaktivieren. Welche Benachrichtigungen? Oh ja, der Tracker kann dich sogar informieren wenn du einen Anruf oder eine Textnachricht aufs Handy bekommst 😉 Ich verwende die Funktion allerdings nur für Anrufe. Der Wecker wird übrigens nicht ausgeschaltet wenn man Benachrichtigungen deaktiviert, daher verwende ich das immer um sicher zu gehen, dass mich in der Nacht kein Anruf aufweckt!

Ein weiteres Feature ist die Erinnerung sich zu bewegen. Wie schon beim Vorgänger kann man in der App einstellen an welchen Stunden am Tag man aktiv sein möchte. Hat man 10 Minuten vor der vollen Stunde das Mini-Ziel von 250 Schritten noch nicht erreicht, vibriert das Armband leicht. Ich hab das eingestellt aber ob ich mich dadurch wirklich regelmäßiger bewege, kann ich nicht mit Sicherheit sagen. Wenn ich gerade Zeit habe, stehe ich schon auf und bewege mich ein paar Schritte aber das geht natürlich nicht immer.

Gleichbleibender Akku

Trotz der vielen neuen Funktionen hält der Akku die versprochenen 5 Tage. Das ist gerade noch ein Zeitraum wo das Aufladen nicht zu sehr nervt. Mittlerweile funktioniert auch die Benachrichtigung über’s Handy sehr gut wenn der Akku leer wird. Das ist aber meines Wissens nach ein Feature der App und das sollte nun auch der ältere Tracker schon können.

Der Fitbit Charge HR 2 (rechts) im Vergleich zum Vorgänger.
Der Fitbit Charge HR 2 (rechts) im Vergleich zum Vorgänger.

Software

Ob sich mein Bluetooh-Problem verbessert oder verschlechtert hat, kann ich nicht sagen, da es mal ein paar Wochen gibt wo das Synchronisieren problemlos funktioniert und dann funktioniert es wieder mal nicht(*). Verschwunden ist das Problem auf alle Fälle nicht. Das “Reparieren” des Problem ist meiner Ansicht nach etwas einfacher geworden, oft reicht es schon wenn ich das Wlan kurz ausschalte.

(*) Von Anfang an hatte ich mit meinem ersten Fitbit ständig Synchronisationsprobleme. Nach langer Recherche (der Support von Fitbit ist zwar sehr bemüht aber nicht wirklich fähig), habe ich herausgefunden, dass es bei meinem Handy Sony Xperia Z5 und anderen Geräten der Z-Serie Probleme beim Synchronisieren geben kann. Dieses tritt manchmal auf wenn Wlan und Bluetooth gleichzeitig eingeschaltet sind. Meistens hilft dann eine Kombination aus Wlan ausschalten und Fitbit neu starten (beim Ladegerät anstecken und den Knopf lange drücken) um das Problem wieder für ein paar Tage oder Wochen zu beheben.

Der Fitbit Charge HR 2 zeigt den Aktivierungs-Screen an.
Und los geht’s!

Fazit

Ich bin sehr zufrieden mit meinem Tracker und hoffe nun, dass ich mehr Glück habe als mit den 2 Vorgängern.

Verbesserungswürdig (betrifft sowohl altes als auch neues Gerät):

  • Akku: Wie oben erwähnt, 5 Tage sind ok allerdings kann ich schon verstehen wenn jemanden mit der Zeit das Aufladen nervt. Bei mir ist praktisch, dass ich den ganzen Tag beim Schreibtisch sitze, da denke ich dann meistens mal daran die Uhr aufzuladen.
  • Synchronisationsprobleme. Die nerven mich schon ziemlich aber ich bin mir nicht mal sicher ob das am Gerät oder an meinem Handy liegt, da ich das auch schon bei einem anderen Bluetooth Gerät beobachtet habe. Wer kein Telefon der Sony Xperia Z-Serie hat, sollte das Problem nicht haben.

TL;DR

Hier noch eine kurze Zusammenfassung was sich im Gegensatz zum Vorgänger verändert hat.

Gleich/Ähnlich:

  • Akku

Besser:

  • Band ist wechselbar und es gibt viele schöne Wechselbänder
  • Ladegerät
  • Größeres Display
  • Neue Funktionen (Atemübungen, Benachrichtigungen, …)

Schlechter: Wäre mir nichts aufgefallen 🙂

Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out /  Change )

Google photo

You are commenting using your Google account. Log Out /  Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out /  Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out /  Change )

Connecting to %s