Alles was man für ein Tepache benötigt.

Tepache: Die Ananas-Erfrischung aus Mexiko

Wie ihr vielleicht mitbekommen habt, habe ich in letzter Zeit so einiges fermentiert. Nicht alles hat perfekt geklappt oder ist gleich so geworden wie ich es mir vorgestellt habe und vieles dauert auch zu lange um es “schnell auszuprobieren”. Ein Rezept, das sofort super funktioniert hat und auch schnell geht (2-3 Tage) ist Tepache, ein mexikanisches Getränk, das aus fermentierten Ananas-Schalen hergestellt wird. Also auch perfekt, um Reste zu verwerten. In diesem Blogpost zeige ich euch mein einfaches Tepache Rezept, das ich in Fermentationsbuch gefunden und leicht abgewandelt habe.

Zutaten für Tepache

Das benötigst du:

1 ganze Ananas
1 unbehandelte Orange
1 Zimtstange
3 Gewürznelken
100 g Zucker
1 Glas (1,5 – 2 L)
Wasser

Das Tepache Rezept

Von der Ananas werden nur die Schale und der Strunk benötigt, deswegen eignet sich dieses Rezept perfekt wenn man für etwas anderes eine Ananas benötigt. Wir haben den Rest einfach gegessen 😉

Ananas und Orange gut waschen. Die Ananas schälen und den Strunk heraus schneiden. Die Orange in Scheiben schneiden. Alle festen Zutaten in das Glas geben. Statt dem Zucker wird in meinem Buch ein großes Stück Panela (getrocknete Melasse) verwendet, aber das hatte ich nicht zu Hause.

Mit Wasser aufgießen, so dass oben noch ein paar cm frei bleiben. Das Glas mit Stoff abdecken (ich verwende Käseleinen) und mit einem Gummiring festmachen. Wenn man ein Glas mit einem Deckel hat, sollte es auch mit leicht geschlossenem Deckel funktionieren (zuschrauben und anschließend wieder eine Viertel Drehung aufdrehen). Bei einem Einmachglas auf keinen Fall den Gummiring verwenden.

Zum Fermentieren das Glas einfach bei Raumtemperatur 2-3 Tage stehen lassen. Etwa zweimal täglich umrühren. Dabei koste ich immer und wenn ich den Geschmack gut finde, ist es fertig. Das kann auch schon mal nach 2 Tagen sein! Die Flüßigkeit abseihen, kühl stellen und dann genießen! Man kann auch nach dem zweiten Tag etwas Bier dazu geben und noch einen Tag stehen lassen, doch das habe ich noch nicht probiert.

Ich hoffe euch schmeckt das Getränk genau so gut wie mir!

8 thoughts on “Tepache: Die Ananas-Erfrischung aus Mexiko”

  1. Also ich hab mich noch nie mit Fermentieren versucht, finde die Idee aber super! Vor allem wie du schreibst um Reste zu verwerten! Echt cool! Sollte ich auch einmal probieren! Danke für die Inspiration! LG Iris

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  2. Das klingt ja echt interessant. Ich hab schon mal versucht sowas ähnliches zu machen, bin kläglich gescheitert. Aber wenn du sagst das hat super funktioniert werd ich das mit der nächsten Ananas mal testen und berichten 🙂
    Liebe Grüße
    Franzi

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  3. Sieht ja total lecker aus! Fermentiert habe ich noch nie, aber scheint so, als wäre es mal ein Versuch wert. 🙂 Danke für die Inspo. LG Ronja

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  4. Liebe Verena,

    das klingt sehr lecker! Ich bin ja sowieso ein Ananas Fan und das entwässert auch gut im Sommer (für Oldies wie mich ein Thema ;-)). Ich werde das auf jeden Fall ausprobieren.

    danke dir!
    sonnige Grüße
    Verena

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