Döner vom Grill

Heute gibt es mal ein ganz frisches Rezept für euch, das wir erst gestern Abend ausprobiert haben. Um unseren tollen Grillspieß wieder mal zu verwenden, haben wir selbst Döner gemacht! Ist schon irgendwie cool, wenn sich das Fleisch wie beim Kebab-Mann deines Vertrauens auf der Rotisserie dreht 🙂

Wir haben für 5 Personen gegrillt und es sind 2 Dönerbrote und ca. 4 Portionen Fleisch übrig geblieben. Es zahlt sich aber fast nicht aus weniger zu machen. Man kann aber Fleisch und Brot sehr gut einfrieren und ein weiteres Mal genießen.

Das Fleisch

Das Fleisch haben wir wie schon oft für solche Experimente in der Fleischerei Fürst in Pregarten gekauft. Die Dame an der Theke hat uns gut beraten und so haben wir das Fleisch für unseren Döner ausgewählt:

  • 1 kg Kalbsfleisch (Frikandeau)
  • 250 g faschierte Kalbsschulter

Das Faschierte wird mit Salz, Pfeffer und 1 TL Ras El Hanout gewürzt. Ras El Hanout muss man sich nicht extra zulegen, man kann auch eine Mischung aus Curry und Garam Masala (das wiederum aus Koriander besteht), verwenden.

Faschiertes mit Salz, Pfeffer und Ras El Hanout gewürzt.

Das Kalbsfleisch-Stück haben wir in 0,5-1 cm dicke Schnitten geschnitten und mit der unten beschriebenen Marinade mariniert.

Marinade

Für die Marinade haben wir folgende Zutaten verwendet:

  • 6 EL Olivenöl
  • 6 EL Rapsöl
  • 1 EL Thymian
  • 1 EL Oregano
  • 1 EL Rosmarin
  • 2 TL Paprika edelsüß
  • 2 TL Salz
  • 1 TL grobes Salz
  • 1 EL Pfeffer
  • 1 Knoblauchzehe, in Scheiben geschnitten

Ich habe die Zutaten für die Marinade in einer Schale vermischt und das Fleisch darin “gebadet” bis es rundherum schön benetzt war.

Das riecht jetzt schon verdammt gut!

Das marinierte Fleisch wird über Nacht (oder zumindest ein paar Stunden, wenn man zu spät dran denkt ;-)) im Kühlschrank aufbewahrt.

Fladenbrot

  • 650 g Weizenmehl
  • 175 ml Milch
  • 175 ml warmes Wasser
  • 42 g frische Germ (ein Würfel)
  • 1 gehäufter TL Zucker
  • 25 g weiche Butter
  • 2 EL Rapsöl
  • 3 TL Salz
  • 1 Ei (1/2 Eigelb zum Bestreichen beiseite stellen)

Zum Dönerbrot Bestreichen/Bestreuen:

  • 1/2 Eigelb
  • 2 EL Milch
  • Salz
  • Sesam

Beim Germteig machen wir gerne vorher ein “Dampfl”, damit der Germ richtig los starten kann. Dazu in einer kleinen Schüssel 175 ml Milch, 175 ml Wasser, einen Würfel Germ und 1 gehäuften Teelöffel Zucker vermischen. Sobald sich da ein bisschen was tut (das Dampfl fängt zu blubbern an wenn der Germ arbeitet), kommt das Mehl in eine Rührschüssel und das Dampfl wird langsam eingerührt.

Butter, Öl, Salz, das Eiklar und einen halben Dotter dazu rühren. Den Teig nun 5 Minuten mit der Küchenmaschine kneten. Anschließend 30 Minuten gehen lassen.

Danach werden 8 gleich große (am besten mit der Küchenwaage abmessen) Kugeln geformt und diese dann auf zwei Backblechen ausgerollt. Dann muss der Teig weitere 45 Minuten aufgehen (kann auch länger sein). Als letzten Schritt werden die Brote mit dem Dotter (evtl. mit ein paar Tropfen Milch verdünnt) bestrichen und mit Sesam bestreut.

Nach der Gehzeit kommen die Brote für 20 Minuten bei 200°C Ober-/Unterhitze ins Rohr. Die ersten 5 Minuten kann man eine Tasse mit Wasser zum Bedampfen dazu geben.

Tzatziki

  • 1/2 Salatgurke
  • 2 Knoblauchzehen
  • 400 g griechischer Joghurt
  • 2 EL Olivenöl
  • Saft von einer halben Zitrone
  • Salz und Pfeffer

Für das Tzatziki muss nur die Gurke gerieben werden, dann können alle Zutaten vermischt werden. 

Den Spieß “befüllen”

  • 1 große Zwiebel
  • das marinierte Fleisch
  • das gewürzte Faschierte

Den Spieß befüllen war um einiges einfacher als ich befürchtet hatte. Zuerst steckt man eine halbe Zwiebel auf den Spieß, danach bildet man Schichten aus den Fleischstücken und dem Faschierten. Nach 2-3 Stücken Fleisch habe ich immer ein bisschen Faschiertes dazwischen “geklebt”. Beim Aufspießen haben wir darauf geachtet, dass nie zu große Stücke seitlich frei herum hängen, damit diese beim Grillen nicht zu schnell durch sind oder gar schwarz werden.

Nach und nach werden Fleisch und Faschiertes aufgespießt.

Grillen

Nun kann’s los gehen! Um indirekte Hitze zu bekommen, haben wir den linken Brenner voll aufgedreht und den rechten gerade so viel, dass wir im Griller 200°C erreicht haben (das ist sehr von der Außentemperatur abhängig, bei uns waren es nur 5°C).

Nach 30 Minuten kann man das erste Mal Fleisch runterschneiden und die ersten zwei bis drei Kebabs servieren, anschließend ist alle 10-15 Minuten wieder eine Portion fertig. Nach insgesamt 1:15h haben wir den Spieß herunter genommen und das restliche Fleisch heruntergeschnitten.

Das fertige Fleisch kann einfach heruntergeschnitten werden.

Döner zusammen bauen

So, jetzt haben wir Fleisch, Fladenbrote und Tzatziki. Nun noch ein paar Tomaten, rote Zwiebel und Salat herschneiden. Alles in die Fladenbrote füllen und fertig! Mahlzeit 🙂

Quellen

Was wir im Endeffekt gemacht haben, war eine Kombination verschiedener Anleitungen und Rezepte aus dem Internet. Der Vollständigkeit halber hier eine Auflistung 😉

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