VW California Heckausbau – Cherry ist jetzt urlaubsreif

Vor einigen Wochen (bzw. Monaten) habe ich ja schon angekündigt, dass wir für unseren Campingbus Cherry eine Küche bauen wollen. Unsere Schottlandpläne sind leider ins Wasser gefallen (sollen aber nächstes Jahr nachgeholt werden), für unsere kurzen Campingtrips in Österreich brauchten/wollten wir aber trotzdem schon voll ausgestattet sein. Patrick hat deswegen Hundebox und Küche für unseren Bus geplant und wir haben in der Quarantäne (teilweise sogar am Balkon :)) gebastelt und gebaut.

Ich werde euch ein bisschen etwas über unsere Überlegungen bei der Planung, die verwendeten Materialien, und die einzelnen Komponenten unseres Heckausbaus erzählen.

Seid ihr auch mit eurem eigenen Fahrzeug unterwegs? Dann erzählt mir doch in den Kommentaren wie ihr euch es komfortabel macht!

Planung

Wichtig für uns war es unseren Campinggriller, unseren Kühlschrank, und die Faltspüle so unterzubringen, dass man sie aus dem Heck rausziehen kann. Weiters sollten der Wasserkanister mit Pumpe und alles was wir so zum Kochen brauchen, hinten im Camper Platz finden. Idealerweise sollte der Ausbau aus mehreren Teilen (“Kästen”) bestehen, damit man ihn auch noch relativ einfach ausbauen kann (wenn wir den Platz für etwas anderes brauchen oder weiter weg vom Auto kochen wollen). Die Höhe sollte genau der ausgezogenen Rückbank entsprechen, damit wir, falls wir mal unten schlafen, unseren Heckausbau, als Erweiterung der Liegefläche verwenden können.

Die größte Einschränkung war im wesentlichen die Größe des Kühlschranks, den wir entweder mit der langen Seite parallel zur Seitenwand oder zur Heckklappe stellen konnten. Variante 1 hätte uns eventuell einen dritten Kasten ermöglicht, in den wir Schubladen zum Verstauen von kleineren Dingen einbauen hätten können. Wir haben uns allerdings für Variante 2 entschieden und zwei Kästen gebaut.

Gebaut haben wir die Kästen aus Siebdruckplatten aus dem Baumarkt.

Wenn ihr selber so etwas Ähnliches für euren Camper bauen wollt und mehr Details braucht, könnt ihr euch übrigens gerne bei uns melden!

Links der Kasten mit dem Kühlschrank, rechts der Kasten für Gasgriller, Spüle, und Küchenzeugs.

Kühlschrankkasten mit Staufach

Der größere der zwei Kästen beherbergt den Kühlschrank und hat dahinter noch Stauraum für unsere Schlafsäcke oder Dinge, die wir seltener brauchen (z.B. unsere Slackline :D).

Ein tolles Feature unseres Kühlschrank ist, dass man ihn mit 12V (von der zweiten Autobatterie) oder 230V (wenn wir einem Campingplatz einen Stromanschluss haben) betreiben und er selbstständig zwischen den zwei Stromquellen umschalten kann.

Damit der Kühlschrank vollständig herausgezogen werden kann, befindet er sich in einer Wanne auf Schwerlastvollauszügen mit Arretierung.

Aus Platzgründen ist die Wanne nicht aus Holz sondern aus wenigen Millimeter dickem Aluminiumblech. Damit die Konstruktion nicht raus kippt wenn der Kühlschrank herausgezogen wird, wurde der Kasten mit T-Schrauben auf den Multivan-Schienen fixiert. Die T-Schrauben sind ebenfalls selbst gebaut, man kann sie aber auch hier bestellen.

Die T-Schraube steht durch das Langloch in der Kühlschrankbox.

Küchenkasten mit Griller und Spüle

In dem kleineren Kasten befinden sich unser Campinggriller und zwei Gaskartuschen, eine Spüle, und ein 12 L Kanister. Um fließendes Wasser zu haben, benötigten wir außerdem eine Pumpe, einen Wasserhahn, und diesen Einsatz für den Deckel.

Blick in die Küche – links der Wasserkanister und rechts die 2 Gaskartuschen.
Die “Etagen” mit Spüle und …
… Griller lassen sich separat herausziehen.
Boxen in verschiedenen Größen erleichtern uns das Verstauen und Sortieren von Geschirr, …

Um etwas Platz zu sparen haben wir zwischen Griller und Gaskartuschen an beiden Seiten einen Winkeladapter eingebaut.

Die Küche von hinten – hier seht ihr auch die Winkeladapter.

Ursprünglich wollten wir diesen Kasten auch auf den Schienen fest schrauben, aber es hat sich herausgestellt, dass die Antirutschmatte, die wir unter beiden Kästen ausgelegt haben, ausreichend ist, damit sich der kleinere Kasten keinen Millimeter mehr bewegt.

Die Antirutschmatte verhindert, dass die Kästen verrutschen und schützt den Boden.

Zusätzlicher Stauraum auf den Kästen

Zu Beginn hatten wir überlegt Vertiefungen in die Holzkästen zu fräsen und die Plastikboxen darauf anzubringen. Nach einigem Tüfteln ist uns eine einfachere und flexiblere Lösung zum Verstauen unseres Gepäcks eingefallen. An der Innenseite der Griffe, die Patrick in die Seiten der Kästen geschnitten hat, haben wir Gurtbänder (die ich normalerweise für Hundehalsbänder verwende) angebracht. Mit zwei angenähten D-Ringen und einem Gegenstück können wir (wie du auch auf früheren Fotos sehen kannst), Plastikboxen, die Picknickdecke und allerlei anderes Campingzubehör, verzurren. Zwischen den Kunststoffboxen und den Holzkästen liegt eine dünne Antirutschmatte damit sich nichts mehr bewegt.

Die Gurte sind in den Griffen des Kastens angetackert.
Eine recht einfache Lösung um unser Gepäck zu sichern.

Wie gefällt euch der Heckausbau für unseren VW California? Seid ihr selber mit einem ähnlichen Gefährt unterwegs oder überlegt euch einen Camper zuzulegen? Bei Fragen oder Anmerkungen lasst doch gerne ein Kommentar da!

Darf ich vorstellen? Cherry aka “K” (unser neuer Bulli)

Wie ihr vielleicht letzten Sommer mitbekommen habt, waren wir nach unserem Urlaub auf der Suche nach einem Campingbus. Wir hatten eine ungefähre Vorstellung was wir wollten aber trotzdem noch viele Optionen. All unsere Überlegungen (irgendeinen Bus kaufen + Dachzelt drauf bauen, irgendeinen Bus kaufen + Hochstelldach nachrüsten lassen, …) führten trotzdem immer wieder dazu, dass uns der VW California Beach am besten gefällt und auch viele praktische Features hat.

Vor wenigen Wochen war es soweit: Wir haben den perfekten California gefunden und sind nun stolze Bulli-Besitzer!

Auto putzen wäre notwendig! ?

Allgemeines zum Bus

Unser Bus hat ein paar wichtige Features, die ich euch kurz zeigen möchte.

  • Luftstandheizung
  • Markise
  • Drehsessel
  • Hochstelldach
  • Rollos
  • Campingtisch/-sessel
  • Caliboard + Matratze/Topper
  • Frei verstellbare Rückbank
Im Bus ist es dank Lufstandheizung (ohne, dass der Motor läuft) zu jeder Jahreszeit kuschelig warm.
Mit der großen Markise hält man es auch im Sommer am Campingplatz gut aus. Man kann sie zu Demonstrationszwecken natürlich auch im Winter ausfahren.
Fahrer- und Beifahrersitz sind 180° drehbar.
Am Dach ist ausreichend Platz zum Schlafen.
Wenn man das Bett hochklappt kann man im Bus sogar stehen.
Die Rollos helfen sogar ein bisschen gegen die Kälte!
In der Schiebetür ist ein Campingtisch angebracht. Die Sessel befinden sich in der Heckklappe – so kann man sie nie vergessen und nehmen keinen Platz weg!
Jetzt ist da noch das Caliboard mit dem Topper drinnen.
Die Sitze kann man dank durchdachtem Design in im ganzen Bus verschieben und arretieren.

Nachrüsten

Da wir viel Zeit mit und in unserem Bus verbringen wollen, werden noch ein paar Dinge nachgerüstet. Irgendwann in nächster Zeit wollen wir ein Multifunktionslenkrad einbauen, wodurch wir dann Bedienelemente für den Radio und Bordcomputer und einen Tempomaten bekommen. Und wir werden eine Rückfahrkamera einbauen, die das Display unseres Radios bereits unterstützt.

Außerdem gibt es einiges an praktischem Zubehör, das wir dauerhaft bzw. für längere Urlaube in unserem Bus haben wollen:

  • Ein Universal-Ladegerät der Marke CTEK: Dieses Ladegerät kann neben der Batterieregeneration auch zur Erhaltung der Ladung und in einem Netzteilmodus verwendet werden, weswegen es bei Camperinnen und Campern beliebt ist.
  • Zusätzlich planen wir unseren Wechselrichter (der 12V auf 230V umwandeln kann) fix unter dem Beifahrersitz zu verbauen.
  • Ein Kompressorkühlschrank der Marke Mobicool

Da wir ja den California ohne Küche gekauft haben, aber wir im Sommerurlaub trotzdem auch am Campingplatz kochen möchten, brauchen wir die wichtigsten Dinge wie eine Kochgelegenheit, eine Spüle, einen Wassertank, … Damit alles möglichst flexibel ist und wir die (von Patrick bereits gebaute) Hundebox sowohl vorne als auch hinten im Bus transportieren können, benötigt dieses Vorhaben etwas Planung.

Die Hundebox

Die Hundebox ist höhenverstellbar, damit Helix, wenn sie vorne steht, gemütlich aufrecht sitzen kann, aber wenn wir Rückbank mal zum Schlafen brauchen, die Box auch hinten im Kofferraum unter dem Bett Platz findet. Helix darf dann natürlich trotzdem vorne im Auto am Teppich schlafen 🙂

Helix in seiner höhenverstellbaren Box.

Die Küche

Für die Küche haben wir uns schon eine Faltspüle, einen Wasserhahn, einen Kanister mit Pumpe und die oben erwähnte Kühlbox besorgt. Im Frühjahr kommt dann noch ein Campinggriller dazu. Damit wir diese Dinge gut verstauen können und Stauraum für weitere Sachen haben, will das gut durchdacht sein. Außerdem soll es möglich sein, die Küche zu Hause zu lassen und zum Beispiel nur mit Kühlschrank und Hundebox zu reisen, wenn wir nur ein paar Tage wegfahren. Wenn es soweit ist und die Küche einsatzbereit ist, gibt es auf jeden Fall ein Update 🙂

Urlaubspläne

Mit unserem Campingbus können wir ab jetzt sehr flexibel reisen. Einem spontanten Wochenendtrip oder einem Roadtrip ohne Hotels zu buchen steht nun nichts mehr im Wege. Unsere nächstes größeres Reiseziel steht auch schon fest: Schottland! Mit dem Bus soll es nach Amsterdam, dort mit der Fähre nach New Castle, und dann nach Schottland gehen. Mehr ist noch nicht geplant, aber wir werden euch auf dem Laufenden halten!

Der Donauturm – Wien von oben

Wie ihr vielleicht letzte Woche beim Mehlwurmburger-Blogpost mitbekommen habt, bin ich gerade dabei ein paar alte, fast vergessene Artikel unter die Leute zu bringen. Hier ein Artikel, der Patrick’s Feder entsprungen ist:

Eigentlich war der Plan, dass zwei Freundinnen Verena und mich zum Grillen in Pregarten besuchen. Aber ein gebrochener Knöchel machte uns einen Strich durch die Rechnung und wir entschieden unser kurzerhand die beiden in Wien zu besuchen. Da unsere Freundin wegen ihrer Schiene die Wohnung nicht verlassen konnte, und wir auf unseren letzten Städteausflügen die Vorteile eines guten Aussichtspunkts(*) zu schätzen lernten, beschlossen wir den Donauturm zu erkunden.

(*) Wir haben auch schon den Olympiaturm in München und das Stadshuset in Stockholm erklommen.

Geocaching

Wie manche von euch bereits wissen haben wir unsere früheren Ausflüge oft mit dem Suchen einiger Geocaches verbunden. Da sich unser erstes Ziel beim DC Tower befand, entschieden wir uns auf der Donauinsel auszusteigen. Bereits auf dem Weg ergatterten wir ein paar schöne Fotos und auch der erste Cache versteckte sich in einer sehr coolen Dose.

Eine alte Festplatte als Geocaching-Dose.
Da schlägt das Informatiker(innen)-Herz höher!

Ich weiß gar nicht mehr wie viele Caches wir an dem Tag gefunden haben, aber ein paar waren es schon.

Donauturm

Unser nächstes Ziel war schon der Donauturm, der optimale Ort um einen Ausblick über Wien zu genießen. Eintritt + Lift kosten (aktuell) für einen Erwachsenen 14,50 (Preisinfo). Oben konnten wir den Ausblick und einen Eiskaffee genießen und einigen Bungee Jumpern beim Absprung zusehen (für ein Foto waren die leider zu schnell unterwegs ;)).

Karma Ramen

Bei unseren meisten Wien-Ausflügen lassen wir uns von unseren Wiener-Freundinnen ein neues Lokal zeigen, da dort die Vielfalt an unterschiedlichem Kulturen viel größer ist als bei uns. Dieses Mal verschlug es uns ins Karma Ramen. Als großer Ramen-Fan war Verena natürlich sofort begeistert von dem Vorschlag und wurde auch nicht enttäuscht. Die Gerichte waren alle super und man wird definitiv voll davon. Es gibt auch eine kleine Auswahl an Anti-Ramen Gerichten, aber dort würden wir auf jeden Fall wieder Ramen bestellen, denn so oft bekommt man eigentlich kein gutes Ramen.

VW California Ocean: 3 Tage Testcampen

Die Urlaubsplanung heuer oblag ganz mir, da ich Patrick zu seinem 30. Geburtstag mit einem VW California Ocean für 3 Tage überrascht habe. Da wir schon länger mit dem Gedanken spielen uns selber einen Campingbus zuzulegen, war das eine gute Gelegenheit um mal zu schauen, wie er uns gefällt. Im aktuellen Artikel kannst du nachlesen wo man so einen Camper (oder auch große Wohnmobile) mieten kann, wie uns der California gefallen hat und was wir im Urlaub erlebt haben. Mit dabei war natürlich auch wieder unser Kooikerhondje Helix, der nach unserem gemeinsamen Urlaub im Hundehotel Grimming schon seinen zweiten Urlaub mit uns verbracht hat.

Die schönen Fotos sind wie meistens Patricks Kamera entsprungen 🙂

Camper mieten

Um Campingbusse zu mieten gibt es einige Möglichkeiten. Manche Autohäuser bieten VW California an (die haben allerdings keine Freude mit Hunden) und auch im Internet findet man einige Webseiten, auf denen man den Camper mieten kann. Mit meinen Suchkriterien (Hund, 3 bis 4 Tage im Juli oder August, VW California) bin ich dann auf Campanda (Suchportal für Wohnmobile) fündig geworden. Angeboten wurde der VW California Ocean von FlexiCamper, einem deutschen Wohnmobilvermieter. Die Buchung über Campanda und die anschließende Vertragsabwicklung direkt über FlexiCamper hat reibungslos funktioniert. Ich hatte auch noch einige Rückfragen an Campanda, die immer innerhalb kürzester Zeit zufriedenstellend und sehr freundlich beantwortet wurden.

VW California Ocean

Der Ocean ist die beste Ausstattungsvariante des Campingbusses “California”, der auf dem VW T6 basiert (die anderen zwei heißen “Beach” und “Coast”)(*). Der Campingbus hat (nur) 4 Sitze und 4 Schlafmöglichkeiten. 2 Schlafplätze bekommt man indem man die Rücksitze umlegt und 2 weitere Schlafplätze befinden sich im Hochstelldach. Das war auch eines der Highlights für uns – durch das Hochstelldach und das nach oben klappbare Bett kann man tagsüber gemütlich im Bus stehen (praktisch beim Kochen, Abwaschen, sich umziehen, …) und abends kann man sehr komfortabel im 1,20 x 2 m Bett (mit Lattenrost!) schlafen.

Ausreichend Platz zum Stehen wenn das Bett hochgeklappt ist.
Hier schläft es sich echt gut!

Ein cooles Feature (das es allerdings bei vielen Bussen dieser Art gibt), sind die drehbaren Vordersitze. So kann man am Abend gemütlich zusammen sitzen und Karten spielen.

Wir haben auch die eingebaute Küche (Kühlschrank, Gasherd, kleine Spüle) fleißig genutzt.

Hier bleiben Eier, Käse, Wurst, Eistee und Bier perfekt gekühlt.
Hier haben wir Eierspeise, Ravioli, Hühnercurry und Frühstückseier zubereitet.

Außer den offensichtlichen Features ist uns auch noch aufgefallen, dass der California sehr gut verarbeitet ist und die Details gut durchdacht sind. So findet man überall im Bus ausreichend Beleuchtung und Stauraum. Ein Campingtisch ist in der Seitentür versteckt und die äußerst gemütlichen Campingsessel findet man in der Heckklappe. Außerdem sind an jedem Fenster gut versteckte Rollos angebracht um am Abend alles abzudunkeln.

Fazit für uns: Ein Bus mit Hochstelldach und Drehsitzen wäre toll, allerdings nimmt uns die Küche für den Alltag zu viel Platz weg.

(*) Die wesentlichen Unterschiede sind die Küche (Ocean/Coast – ja, Beach – nein), das Aufstelldach (Ocean – hydraulisch, Beach/Coast – manuell) und die Verglasung (Ocean – doppelt, Beach/Coast – einfach) (Quelle).

Camping mit Hund

Wir waren zum ersten Mal mit Hund campen, das ist zwar jetzt nicht besonders kompliziert, aber ein paar Dinge mussten wir trotzdem bedenken.

  1. Nicht jeder Campingplatz duldet Hunde (bei der Buchung beachten). Wenn Hunde willkommen sind, fallen normalerweise zusätzliche Kosten zwischen 2 und 5 Euro am Tag an.
  2. Das gleiche gilt für Badeseen – hier sollte man sich vorher auch erkundigen ob Hunde erlaubt sind oder ob es zum Beispiel einen eigenen Bereich für Hunde gibt.
  3. Da wir nicht mit unserem eigenen Auto unterwegs waren, wollten wir natürlich möglichst wenig Schmutz hinterlassen. Dabei hat uns Helix’ Softbox (eine Hundebox aus Stoff, die man platzsparend zusammen klappen kann) gute Dienste erwiesen. Wenn er im Auto war, hat er sich meistens darin aufgehalten. Die Box kann man auch tagsüber neben das Auto stellen, so hat er einen Rückzugsort und kann trotzdem das Geschehen beobachten.
  4. Immer wieder lese ich die Frage nach der Fütterung von Hunden auf Wanderungen und Campingausflügen in verschiedenen Facebook-Gruppen und Foren. Wenn der Hund Trockenfutter bekommt ist das sowieso kein Thema – aber selbst wenn ich meinen Hund barfe (also mit rohem Fleisch und Gemüse/Obst füttere), gibt es viele Möglichkeiten. Wenn ich nur wenige Tage mit Kühlschrank (so wie wir) unterwegs bin, nehme ich einfach die richtige Anzahl an vorbereiteten Portionen mit. Wenn es länger wird und Kühlung ein Problem ist, kann ich ja auch mal Trockenbarf füttern, was Frisches im Supermarkt oder beim Fleischer kaufen (die Zweibeiner müssen ja auch mal was essen) oder dem Hund hochwertige Hundewurst (die hält sich länger als frisches Futter) geben.

3 Tage – 4 Seen

Wir waren 3 Tage weg und haben uns in insgesamt 4 Seen abgekühlt (in manchen mehr, in machen weniger). Ich werd euch hier nur kurz erzählen wor wir waren – den Rest seht ihr auf den Fotos 🙂

Chiemsee

Unser erstes Ziel war der Campingplatz Seehäusl am Chiemsee, den ich schon im Vorhinein gebucht hatte (weiter unten steht noch mehr zum Campingplatz).

Tegernsee

Am Weg zum zweiten Campingplatz in Lenggries haben wir einen Abstecher zum Tegernsee gemacht. Nach dem Mittagessen im dortigen Strandbad sind wir ca. 600 m zur Mangfallbrücke spaziert, wo man mit dem Hund baden darf (info: Hundestrände am Tegernsee).

Dort haben wir leider kein Foto gemacht 😦 Aber die Stelle war echt super zum rein gehen, da es sehr seicht war. Leider war sehr viel los (der Platz scheint beliebt zu sein).

Sylvensteinstausee

In der Nähe unseres zweiten Campingplatzes haben wir den Sylvensteinstausee entdeckt, an dem wir dann den Nachmittag verbracht haben. Zum rein gehen für uns Zweibeiner wars nicht so toll, der See ist ziemlich steil und die Steine spitz (meine große Zehe sagt “AU!”). Aber Helix hatte Spaß, er hat dort sogar eine neue Freundin kennen gelernt 😉

Helix’ neue Bekanntschaft 🙂

Schliersee

Da wir beim heim fahren am letzten Tag noch etwas Zeit hatten haben wir beschlossen, noch einen kleinen Abstecher zum Schliersee zu machen um unsere Pfoten abzukühlen. Wir haben uns vorher wieder im Internet schlau gemacht um herauszufinden ob und wo Helix in diesem See baden darf (zum Blog Isarhunde | Schliersee).

Somit konnten wir einen weiteren schönen See mit Blick auf die Alpen auf unsere Liste setzen. Da es auf dem Weg dorthin mehr gestaut hat als erwartet, war der Besuch leider sehr kurz. Aber vielleicht kommen wir ja wieder 🙂

Campingplatz Empfehlung: Camping Seehäusl

Im Artikel soll es eigentlich hauptsächlich um unsere Erfahrungen mit dem Campingbus geben, doch ich möchte auch kurz den ersten Campingplatz, den wir besucht haben, erwähnen. Camping Seehäusl ist ein gemütlicher, kleiner Campingplatz direkt am Chiemsee. Wir hatten auch noch Glück mit unserem Stellplatz (ich glaube fast, es war der beste am ganzen Campingplatz), denn wir hatten fast den ganzen Tag natürliche Beschattung und nur wenige Meter zum See.

Fazit: Wir brauchen einen Campingbus!

In unseren Urlauben hat sich ja schon ein leichter Trend abgezeichnet – 2015 waren wir mit dem Renault Scenic meiner Eltern in Schweden, 2016 campen in Wildalpen und 2017 mit einem gemieteten Ford Escape (bei uns: Kuga) an der West Coast. Wir haben schon vor diesem Urlaub überlegt, einen Campingbus zu kaufen. Nach diesem Urlaub sind wir uns sicher – spätestens nächstes Jahr ist es so weit! Ob es ein VW California wird ist noch nicht ganz fix, wir halten uns auch andere Optionen offen, allerdings ist er schon ein heißer Favorit. Wir würden uns allerdings nicht für den Ocean (den wir im Urlaub hatten), sondern für den Beach (mehr Sitze/Platz statt einer fix verbauten Küche), entscheiden. Bleibt dran, dann könnt ihr hier und auf Facebook/instagram unsere Suche nach dem perfekten Campingbus mitverfolgen.

Helix’ erster Urlaub – Hundehotel Grimming

Eigentlich wollte ich euch Helix schon seit er bei uns wohnt in einem eigenen Blogpost vorstellen – aber dann waren die ersten anstrengenden Welpenwochen, man weiß nicht recht was man schreiben soll – und, schwupps – ist ein Jahr um. Die meisten kennen ihn jetzt wahrscheinlich schon von Facebook, Instragram oder persönlich, deshalb gibt es hier nun einen Bericht über seinen ersten Urlaub.

Helix’ beste Freunde

Hundehotel Grimming

Irgendwann heuer im Frühjahr haben wir mit unseren Hundefreunden beschlossen, dass wir doch eigentlich mal gemeinsam weg fahren könnten und zwar irgendwo hin wo unsere Hunde (4 an der Zahl!) willkommen sein würden. Da eines unserer befreundeten Pärchen mit Hündin Mia schon mal im Hundehotel Grimming (Webseite) auf Urlaub war und total geschwärmt hat, ist uns die Entscheidung nicht schwer gefallen.

Das Hotel ist wirklich hundefreundlich – von Leckerlis und Wasserschüsseln im Eingangsbereich, bis hin zur Sauna und dem 4-gängigen Abendessen, gibt es alles was Hund, Herrli und Frauli begehren. Im Zimmer gibt es einen großen Hundekuschelpolster, damit sich der Vierbeiner so richtig wohl fühlt. Toll ist auch der riesige Hundeplatz, der ca. 1 km vom Hotel entfernt liegt und den Gästen zur Verfügung steht. Der Platz ist unterteilt in 3 (oder 4?) Bereiche und sehr gut ausgestattet mit Pool und Agility-Geräten für die Hunde und gemütlichen Sitzgelegenheiten und Getränkekühlschrank für die Zweibeiner.

Ein ausführlichen Bericht übers Hotel könnt ihr auch bei unseren Freunden Jack und Julia lesen.

Wanderung zur Karalm

Nach unserer gemütlichen Anreise am Freitag haben wir nur noch das tolle 4-Gänge-Menü genossen und Karten gespielt. Für Samstag haben wir uns ein etwas sportlicheres Programm überlegt – eine Wanderung zur Karalm.

Die Wanderung war nicht sonderlich lang (etwa 11 km) aber wir haben uns viel Zeit gelassen und die Hunde ins Wasser hüpfen lassen, so waren wir gemütliche 4 Stunden unterwegs. Die Karalm selbst hatte noch geschlossen, wir waren ja in da Vorsaison unterwegs. Das hatte aber auch den Vorteil, dass noch nicht viel los war. Die Menschen, die wir getroffen haben, kann man an einer Hand abzählen und auch Kühe waren noch keine auf den Almen.

Die Hunde hatten offensichtlich Spaß! 🙂

Hier noch ein paar schöne Landschaftsaufnahmen:

Frauli & Herrli!

Die Hunde legen bei so einer Wanderung ja um einiges mehr Meter zurück als ihre Zweibeiner, daher waren die 4 Fellnasen am Abend ziemlich streichfähig. Und die Fraulis & Herrlis konnten in Ruhe ein weiteres 4-Gänge-Menü genießen 😉

Müdes Hundi!

Grimming, wir kommen wieder! 🙂

Ausflugstipp: Vom Braunberg zum Buchberg

Uns hat die Wanderslust gepackt ❤ Da es so viele schöne Gegenden gleich in der Nähe gibt, braucht man zum Wandern gar nicht weit wegfahren. Im Mühlviertel haben wir sogar einige Hügel, die wir noch nicht kennen. Einer unsere Ausflüge in diesem Sommer führte uns zum Braunberg und dann als Draufgabe noch auf den Buchberg.

First step: Braunberg

Auf der Suche nach einem Wanderziel haben wir einen super Tipp bekommen: Der Braunberg. Man kann den Gipfel, der auf über 900 m liegt von Lasberg aus besteigen. Dort oben gibt es eine ziemlich große Hütte auf der man eine Rast einlegen kann. Die zuerst geplante Route entspricht ungefähr dem Braunbergtrail. Dort oben waren wir aber um einiges schneller als anfangs gedacht.

Die Braunberghütte.
Die Braunberghütte.

Die Braunberghütte.
Die Braunberghütte.

Ich mit Kamarg und einem Glas Apfelsaft auf der Braunberghütte.
Erste Pause 🙂

Ich beim Gipfelkreuz.
Yes, erster Gipfel!

Weiter zum Buchberg

Beim Abstieg vom Braunberg haben wir dann die Beschilderung zum Buchberg entdeckt. Da uns die kurze Wanderung noch nicht genug gefordert hat, entschlossen wir uns, auch noch das Hoh-Haus Buchberg zu erklimmen. Es ist außerdem kein großer Umweg von unserer ursprünglichen Route, aber ein paar zusätzliche Höhenmeter. Man steigt nämlich vom Braunberg hinunter und dann wieder hinauf auf den Buchberg (813 m).

Die Entscheidung bereuten wir nicht, denn der zweite Teil unserer Wanderung hat uns um einiges besser gefallen! Kurz vor dem Gipfelkreuz (das man kaum bemerkt) kommt man zum Hoh-Haus und einer Hütte, die zeitweise bewirtet wird. Das Hoh-Haus wurde zwischen 2010 und 2011 errichtet und man hat von oben einen super Ausblick (weiter unten findest du ein Panorama). Falls in der Hütte gerade niemand da ist, kann man sich aus einem Kühlschrank im Hoh-Haus Getränke kaufen. Die Hütte dort oben sieht ziemlich neu aus und hat mir wegen der Form und den Schindeln sehr gut gefallen. Dieser Berg ist meiner Meinung “gehenswerter” 🙂

Die Beschilderung am Buchberg.
Wo geht’s weiter?

Die Hütte am Buchberg.
Sieht ziemlich cool aus!

Das Hoh-Haus am Buchberg.
Das Hoh-Haus am Buchberg.

Das Hoh-Haus am Buchberg.
Das Hoh-Haus am Buchberg.

Panoramablick vom Buchberg.
Panoramablick vom Buchberg.

Patrick und Verena.

Patrick und Verena vorm Hoh-Haus.
Der nette Wirt hat uns fotografiert!

Wenn du also nur einen der Berge gehen möchtest, empfehle ich dir den Buchberg.

Die Route

Hier findest du noch die genaue Route, die ich mit meinem Tractive GPS Pet Tracker aufgezeichnet habe. Laut dem GPS-Gerät ist die Strecke 12,91 km lang.

Besuch AKW Zwentendorf

Im aktuellen Artikel habe ich einen etwas anderen Ausflugstipp für euch – wir haben uns das AKW Zwentendorf angesehen und können die Besichtigung absolut weiterempfehlen!

Zu Beginn der Führung gibt es eine Einführung mit Geschichtestunde und dann eine etwa 2-stündige Führung im Reaktor. So nahe kommt man an keinen anderen Kernreaktor (zum Glück)!

Die Tour buchen

Einige Tage im Jahr kann man auf der Webseite vom AKW Zwentendorf unter Besucheranmeldung Termine für eine Führung reservieren. Da es so viele Interessenten und Interessentinnen gibt, sind die Termine für die nächsten paar Monate immer in relativ kurzer Zeit weg. Laut Webseite ist es Anfang Juni wieder soweit – also gleich vormerken! 😉

Eindrücke von der Tour

Wie eingangs erwähnt gab es zu Beginn eine geschichtliche Einführung zum AKW Zwentendorf – ich denke vor allem für alle, die 1978 die Volksabstimmung nicht mitbekommen haben (die war ja mega knapp!), war viel Neues dabei. Der Vortragende wusste echt einige interessante Anekdoten über das AKW und hat die Einleitung sehr nett aufbereitet. Unter anderem erfuhren wir welche Filme in diesem AKW gedreht wurden und warum Hollywood (bisher) noch keinen Film dort gedreht hat.

Eine Ausstellung von Dingen, die im AKW gefunden wurden.

Anschließend gab es eine kleine Sicherheitseinweisung und einen schönen, blauen Helm. Dann ging es schon los ins Reaktorgebäude! Wir erfuhren zum Beispiel, dass im AKW noch lange nach der Volksabstimmung (mehrere Jahre) gearbeitet wurde, um alles in Schuss zu halten. Man wollte scheinbar nicht ganz wahrhaben, dass man das AKW nie in Betrieb nehmen würde.

Jetzt kann man das AKW für Veranstaltungen buchen oder besichtigen und es werden Schulungen für Mitarbeiter aus ähnlichen AKWs angeboten.

Eingang zum Reaktorgebäude.

Die Mitarbeiter in einem solchen AKW hätten ziemlich blickdurchlässige Anzüge (dafür aber blickdichte Unterwäsche) tragen müssen, damit sie gegenseitig kontrollieren konnten ob jemand etwas aus dem AKW mitnahm (diese Szene aus dem Simpsons-Vorspann kennt man ja ;-)).

Waschbereich im Reaktorgebäude.

Der Reaktor

Der Reaktor ist ein Siedewasserreaktor vom Typ “Baulinie 69”, von dem es vier weitere Reaktoren gibt, die in Deutschland in Betrieb waren/sind. Uns wurde erklärt, dass es sechs Schutzmechanismen gibt, um ein Austreten der Radioaktivität in die Außenwelt zu verhindern. Ich kann mich leider nicht mehr an alle Details erinnern, aber zu diesen Schutzmechanismen gehören unter anderem die Hülle rund um die Brennstäbe, der Reaktor, das Containment (Sicherheitsbehälter) und das Reaktorgebäude selbst.

Brennstäbe.

Die Abdeckung des Reaktors – Katzentante for scale.

Armierung der Wand (Stahlbeton).

Bei der Führung ging es zuerst ganz nach oben in die Reaktorhalle, wo uns die Brennstäbe gezeigt wurden. Anschließend ging es etagenweise wieder hinunter (vorbei an der Containment-Kugel) bis wir direkt unter dem Reaktor standen und von unten hinauf auf die Brennstäbe sehen konnten.

Containment-Kugel.

Blick in den Reaktor.

Blick ins Containment (oberhalb des Reaktors).

Containment-Kugel – Katzentante for scale.

Im Containment. Da kommt man in keinem anderen AKW hin – gut so 😉

Zugang zu den Steuerstäben unterhalb des Reaktors.

Blick nach oben zu den Steuerstäben (unteres Ende des Reaktors).

Ein Teil der Dampfturbine.

Die gewuchteten Turbinenblätter.

Die Kommandozentrale

Zu guter Letzt durften wir in die Kommandozentrale schauen, die für uns IT-Nerds etwas steinzeitmäßig wirkte. Zum Glück wurde das nie in Betrieb genommen 😉

Etwas furchteinflößend, dass so ein AKW gesteuert werden sollte!

Etwas furchteinflößend, dass so ein AKW gesteuert werden sollte!

Und wie schon erwähnt wurden auch Filme dort gedreht – wofür auch manches etwas dramatischer dargestellt wurde, zum Beispiel mit einer roten Lampe (“damit auch der Zuseher mitbekommt, dass etwas passiert ist!”) und einem roten Telefon.

Das Licht wurde nur zu Filmzwecken angebracht.

Auch das rote Telefon wurde nur für Filme verwendet – die richtigen waren langweilig beige.

Fazit

Die Tour war ein echt spannender Einblick in die Atomenergie und wie so ein Atomkraftwerk im Detail funktioniert. Dass es so vieler Schutzmechanismen bedarf gibt einem schon zu denken. Nach dem Besuch im AKW Zwentendorf finde ich es noch schockierender, dass so etwas in Betrieb genommen werden darf.

West-USA: San Francisco (Reisebericht Teil 4)

Wenn ihr brav mitgelesen habt, wisst ihr, dass nun mit dem Reisebericht über San Francisco der letzte Teil unserer USA Reise folgt. Wahnsinn, wie schnell die Zeit in den drei Wochen vergangen ist, aber nach den 4-5 Tagen in San Francisco war unsere tolle Reise auch schon wieder zu Ende. Lest selber was wir noch erlebt haben 🙂

Teil 1: Colorado
Teil 2: Arizona
Teil 3: Las Vegas, Death Valley, Yosemite

Ein kleiner Hinweis: In diesem Blogpost ist nicht alles ganz chronologisch geordnet. Da wir mehrmals in der Stadt und an den Piers waren habe ich die Bilder in ein Kapitel zusammen gefasst.

Wir haben uns relativ spontan dazu entschieden den San Francisco City Pass zu kaufen, da einige Dinge dabei waren, die wir sowieso machen wollten. Mit ca 80 € pro Person ist der nicht ganz billig, aber auch die Eintritte in die Museen kosten nicht wenig. Da wir aber in Stockholm mit dem Stockholm-Pass die Erfahrung gemacht haben, dass man sich dann Attraktionen ansieht, die man sich sonst nicht leisten würde und die einen dann positiv überraschen, haben wir zugeschlagen. Es war auch praktisch, da das Ticket für das Cable Car (ansonsten 7$) und 3 Tage Öffi-Tickets enthalten waren.

Am Highway Nr. 1

In unserer ursprünglichen Reiseplanung wollten wir ein längeres Stück am Highway Nr. 1 an der Küste entlang fahren, aber da es dort heuer extrem viele Baustellen und Straßensperren gibt, war das nicht möglich. Das war allerdings kein Problem für unsere Routenplanung, wir sind einfach dann nach unserem Stop in San Jose den Rest am Highway Nr. 1 entlang gefahren. Dort boten sich einige tolle Fotomotive, unter anderem ein paar Surfer, die dem Wetter trotzten.

Ein Surfer, der auf der Welle reitet.
Brrr – da war es nicht besonders warm!

Im Japanese Tea Garden

Den Japanese Tea Garden habe ich in unserem Südwest USA Reiseführer entnommen. Der Teegarten ist Teil des Golden Gate Parkes und man bezahlt normalerweise Eintritt, außer man kommt vor 10 Uhr Vormittags. Deswegen haben wir den ersten Morgen in San Francisco genützt um die Gegend rund um den Golden Gate Park und den japanischen Teegarten zu erkundigen. Der kleine Garten (der dann größer war als erwartet) war echt schön! Der Geschenke-Shop war auch ganz cool, dort kann man wirklich schöne Geschenke kaufen und nicht nur den Ramsch, den es sonst überall gibt.

Der Japanische Teegarten im Golden Gate Park | San Francisco Reisebericht

Der Japanische Teegarten im Golden Gate Park | San Francisco Reisebericht

Der Japanische Teegarten im Golden Gate Park | San Francisco Reisebericht

Der Japanische Teegarten im Golden Gate Park | San Francisco Reisebericht

California Academy of Sciences

Die Academy of Sciences ist ein ziemlich cooles, lebendiges und interaktives Naturmuseum – so zumindest mein Eindruck. Es gibt dort verschiedene Ausstellungen zu interessanten Themen, unterschiedliche Tiere, ein Observatorium und sogar einen Erdbeben-Simulator. Besonders beeindruckend fand ich die Ausstellung zum Thema Farben, wo extrem viele verschiedene Tiere ausgestellt wurden, die sich besonders gut tarnen können. Ein Beispiel sind Heuschrecken, die wie Blätter aussehen. Diese kennen die meisten Menschen schon, aber dass es auch Eidechsen gibt, die wirklich wie Blätter aussehen, wusste ich nicht.

Natürlich habe ich auch ein paar Katzen entdeckt 😉

California Academy Of Sciences | San Francisco Reisebericht

Man durfte auch Seesterne streicheln!

California Academy Of Sciences | San Francisco Reisebericht
Quasi ein Streichelzoo 😉

California Academy Of Sciences | San Francisco Reisebericht

California Academy Of Sciences | San Francisco Reisebericht
Ein ziemlich cooles Seepferdchen!

California Academy Of Sciences | San Francisco Reisebericht
Ein Albino Alligator – in freier Natur hätte er kaum Überlebenschancen.

California Academy Of Sciences | San Francisco Reisebericht

California Academy Of Sciences | San Francisco Reisebericht

Das Observatorium war einfach eine Kuppel mitten im Museum – die Show über Dark Matter war sehr toll!

Auf nach Alcatraz

Schon lange im Vorhinein hatten wir Tickets für die Nachttour in Alcatraz gebucht – wir glauben jetzt nach der Tour, dass das eine gute Entscheidung war. Wenn es überall finster ist, wirkt das Gefängnis noch einmal ganz anders.

Der Blick von der Fähre auf San Francisco.
San Francisco.

Alcatraz - die Gefängnisinsel.
Alcatraz – die Gefängnisinsel.

Schild "United States Haftanstalt".
US Haftanstalt.

Eine Gefängniszelle auf Alcatraz.
Unkuschelig!

Ich hinter Gittern ;)
Da bleib ich nicht 😉

Ein altes schummrig beleuchtetes Gebäude.
Gruselig!

Die Skyline von San Francisco.

Der Zellengang in San Francisco.
Wie im Film!

In der Stadt und an den Piers

Bis wir in Kalifornien waren haben wir eigentlich nicht viele typische, lokale Spezialitäten gegessen. Meistens standen Burger, Chicken Wings, Sandwiches, Pizza und dergleichen am Menüplan. In San Francisco haben wir dann einige Gerichte von dort kennen gelernt: Fish Tacos, Burritos und Chowder (eine dickflüssige Suppe). Ich fand die Gerichte alle sehr gut und mal eine Abwechslung zu dem, was man als amerikanisch kennt. Mir als Foodie ist vor allem aufgefallen, dass gerne mit frischem Koriander gewürzt wird, vor allem der Fish Taco und der Burrito haben sehr danach geschmeckt. Mein Chowder war ein Crab Chowder, also eine Krabbensuppe, und die wurde mir in einem Laib Sauerteig-Brot serviert.

Fish Taco.
Fish Taco.

Das Lokal "Chowder Hut".

Als ob wir in der Academy of Sciences noch nicht genug Fische gesehen hätten, sind wir auch noch ins Aquarium of the Bay gegangen. Dabei kann man in zwei Gängen unter den Aquarien durchgehen. Dort war es leider zu finster für gute Fotos, aber die anderen Aquarien, vor allem die Quallen, haben super Motive abgegeben.

Wunderschöne Quallen.

Wunderschöne Quallen.

Ein cooler Seestern.

Auch hier habe ich wieder einen Fisch zum Streicheln gefunden 😉

Ich beim Streicheln eines Rochens :)
Streichelzoo *_*

Der Pier 39 wirkt sehr auf Touristen ausgerichtet – dort gibt es ein kleines Geschäft nach dem anderen und es gibt wirklich Geschäfte für jeden Blödsinn. Unter anderem einen Shop für Linkshänder-Zubehör 🙂

Dort gibt’s Geschäfte für alles 😉

Etwas weiter, am Pier 45, haben wir zufällig ein U-Boot entdeckt. Das konnte man sogar besichtigen! Tipp: Es gibt Studentenrabatt 🙂 Da drin ist es so eng, dass man sich gar nicht vorstellen möchte, dass dort 75 Matrosen für 80 Tage “eingesperrt” waren.

Ein Uboot.
Das Uboot von außen.

Eng 😉

Ein Highlight in San Francisco sind die Cable Cars. Die sind so beliebt, dass Leute teilweise über 2 Stunden (!) anstehen, damit sie mit einem dieser Dinger fahren können. Nach dieser Erkenntnis haben wir dann beschlossen, dass das gar nicht so spannend sein kann und sind zu Fuß gegangen. Das wurde uns fast zum Verhängnis 😉

Ein Cable Car.
Eines der berühmten Cable Cars.

Wir mussten nämlich weit hinauf! Es war richtig arg, wie steil die Straßen sind. Man weiß ja vielleicht, dass San Francisco relativ steil ist, aber ich kann ohne Übertreibung sagen, dass ich noch nie außer auf einen Berg hinauf so steile Straßen gesehen habe. Das ist schwer auf Fotos festzuhalten, aber wir haben uns bemüht!

Eine ziemlich steile Straße in San Francisco.
Da siehst du wie steil es war.

Die berühmte Lombard-Street.
Die berühmte Lombard-Street.

Ausblick von den Twin Peaks.

Seehunde in der San Francisco Bucht.
Die Seehunde chillen da den ganzen Tag 🙂

Wir sind dann unbedarft in einem anderen Teil der Stadt herumspaziert und plötzlich an einer Cable Car Haltestelle vorbeigekommen, an der kein Mensch war. Wir konnten uns das nicht erklären, aber vielleicht war die andere Haltestelle einfach um so vieles besser (zu bezweifeln). Nach wenigen Minuten ging’s los und wir konnten mit einem Cable Car durch die Stadt tuckern.

Noch ein Cable Car.
Da sind wir auch zu unserer Cable Car Fahrt gekommen 🙂

Ein Cable Car von innen.
Ziemlich wild zu bedienen mit riesigen Pedalen.

Wie ihr vielleicht mitbekommen habt waren zu der Zeit als wir in San Francisco waren in Nordkalifornien extreme Waldbrände. Anfangs konnten wir uns nicht ganz erklären wo der Geruch und der “Nebel” herkamen, wir hatten nicht gedacht, dass wir die Brände, die 50-60 km von der Stadt weg waren, so stark mitbekommen würden. Es war daher etwas schwierig, gute Fotos von der Golden Gate Bridge zu machen. Wir haben dann doch noch eines hinbekommen, das mir besonders gut gefällt. Wir sind nämlich mit der Blue & Gold Fleet hinausgefahren (das war in unserem San Francisco City Pass enthalten) und direkt unter der Brücke durchgefahren.

Ein ziemlich cooles Bild – trotz Rauchschwaden.

Eine nette Frau hat dann auch noch ein obligatorisches Touristenfoto von uns und der Golden Gate Bridge geschossen!

Wir mit der Golden Gate Bridge im Hintergrund.

Die Golden Gate Bridge.
Etwas rauchig, aber trotzdem ist die Golden Gate Bridge gut erkennbar.

Chinatown

Ein Teil von San Francisco nennt sich Chinatown (gibt es in vielen amerikanischen Städten). Es gäbe auch ein zweites Chinatown (laut unserem Taxi-Fahrer am ersten Abend ist dort das Essen besser) und ein Japantown, doch wir wollten das Original sehen. Zufälligerweise hat uns genau dort hin das Cable Car gebracht, und so sind wir eine Zeit lang durch Chinatown geschlendert. Kitsch pur! Man kann durchaus authentisch wirkende chinesische Sachen kaufen (ich würde nicht meine Hand dafür ins Feuer legen, dass die Sachen wirklich chinesisch sind) und viel Krimskrams, den man auch sonst überall bekommt. Aber es war einfach mal witzig sich das selber anzusehen.

Die Häuser sehen anders aus, fast überall hängen orange Lampions und sogar die Straßenlaternen in diesem Stadteil sind speziell.

Eine Löwenstatue in China Town.
Willkommen in China Town!

Falls ihr euch gefragt habt was ich auf dem Titelbild mache, jetzt erfahrt ihr es: Wir sind bei den Musikanten vorbei gegangen und haben Fotos gemacht, und dann hat mir der nette Mann (am Bild neben mir) gedeutet, ich soll mich hinsetzen und mitspielen! Ich glaube nicht, dass ich mit meiner Musikalität überzeugt habe, aber Spaß hatten wir trotzdem!

Ich spiele jetzt in einer China Gang 😉

Eine bunte, hidden staircase.
Eine der vielen hidden staircases – versteckte Stiegen gibt es überall.

Das Tor zu China Town.
Das Tor zu China Town.

Graffiti in der Clarion Street

Ein weiteres Highlight in San Francisco, das uns von einer ehemaligen Arbeitskollegin von Patrick empfohlen wurde, ist die Graffiti Street im Mission District. Dort findet man aufwendige und sehr politische Graffitis. Einfach selber schauen!

Die Graffiti Straße in San Francisco - Clarion Street.
Die Graffiti Straße – Clarion Street.

Interior Green Belt – ein Urwald mitten in der Stadt

Und zum Schluss noch etwas ganz anderes – ein Urwald mitten in der Stadt. Den Interior Greenbelt und die Hidden Staircases (“Versteckten Stiegen”) hat uns ebenfalls der Taxifahrer empfohlen. Deswegen haben wir uns um etwas Abwechslung von der Großstadt zu bekommen (wir sind ja doch Landeier) auf die Suche nach einem Geocache im Interior Greenbelt gemacht. Wir waren echt überrascht, was uns dort erwartet hat! So extrem verwachsene und überwucherte Bäume habe ich bei uns noch nie gesehen. Und das noch dazu mitten in der Stadt.

Ein ziemlich wild verwachsener Wald.
Ein ziemlich wild verwachsener Wald.

Noch eine hidden staircase.

3 Wochen später…

Wahnsinn – so schnell sind 3 Wochen um. Was wir alles erlebt und gesehen haben! Wir wussten teilweise am Schluss gar nicht mehr was wir am Anfang alles gesehen haben 😉 Wir haben in etwa 4800 km mit dem Auto zurück gelegt (zusätzlich ein bisschen was zu Fuß), Temperaturen zwischen -3 auf 38°C erlebt und unserer tiefster und höchster Punkt waren -85,5 beziehungsweise ca. 4300m. Zum Glück haben wir mehr als 5000 (!) Fotos geschossen und alles in unserem Reisetagebuch dokumentiert.

West-USA: Las Vegas, Death Valley, Yosemite (Reisebericht Teil 3)

Nach ein paar heißen Tagen in Arizona führte unsere Reise weiter nach Las Vegas. Da es von dort nicht soo viel zu berichten gibt, erzähle ich euch in diesem Artikel auch was wir nach Las Vegas im Death Valley und Yosemite erlebt haben.

Hoover Dam

Vom Hoover Dam hatten wir uns eigentlich nicht allzu viel erwartet, aber da wir dort sowieso vorbei kamen und er uns in der Planungsphase empfohlen wurde, haben wir dort auch einen Stop eingelegt. Der Damm war dann doch beeindruckender als gedacht. Das große Bauwerk staut den Colorado River, den wir auch im Grand Canyon schon gesehen haben.

Panorama vom Hoover Dam.
Panorama vom Hoover Dam.

Man sieht am nächsten Bild Nevada (links) und Arizona (rechts). Da dort nicht immer die gleiche Uhrzeit ist (Arizona hat keine Sommerzeit), hängt auf beiden Seiten eine Uhr, die immer die richtige Zeit anzeigt. Das mit den verschiedenen Uhrzeiten ist uns erst drüben aufgefallen, aber es ist halb so schlimm. Sobald das Handy im Internet ist, bekommt es die richtige Uhrzeit mit 😉 Insgesamt sind wir durch zwei Zeitzonen gereist (-8 und -9 Stunden zu unserer gewohnten mitteleuropäischen Zeit). Mehr über die Zeitverschiebung am Blog USA Reisetipps.

Der Hoover Dam.
Der Hoover Dam – schon beeindruckend!

Ein Schild am Hoover Dam - in Ehren von Herbert Clark Hoover.
Benannt nach Mr. Hoover! 😉

Blick vom Hoover Dam auf den Colorado River.
Hier sieht man den Colorado River.

"Welcome to Nevada!" Schild.

Las Vegas

Bunt, laut, hell, leuchtend, kitschig – ich finde das alles beschreibt Las Vegas aber ist trotzdem nicht ausreichend um zu verstehen wie es dort ist, ohne dass man selber mal dort war. Ich verstehe, wenn Leute sagen, Las Vegas gefällt ihnen nicht. Es ist keine besonders “schöne” Stadt mit historischen Gebäuden oder besonderen Sehenswürdigkeiten, Las Vegas selbst ist die Sehenswürdigkeit. Von Anfang an war für mich bei der Reiseplanung klar, dass ich Las Vegas mal gesehen haben muss, und ich bin froh, dass wir uns die Stadt angeschaut haben, auch wenn ein Tag beziehungsweise ein Abend dort völlig ausreichend ist. Ich glaube man kann Las Vegas auf zwei Arten erleben – einerseits komplett crazy im Partymodus wo man danach über den Kontostand entsetzt ist und sich nicht mehr an die Stripperinnen, den Champagner und den Tätowier erinnern kann – andererseits einmal einen Tag im 4 Sterne Hotel chillen und am Abend die Verrücktheit mit der Kamera einfangen zu probieren. Drei mal darfst du raten was wir gemacht haben – richtig, wir haben uns für die ruhigere Variante entschieden 😉

Aber sieh selbst – vielleicht können dir die Fotos ein bisschen vermitteln wie hell, farbenfroh und pompös Las Vegas ist.

Las Vegas bei Nacht.
Las Vegas bei Nacht.

… und bei Tag 😉

Flamingo-"Park" beim Hotel Flamingo.
Flamingos im Hotel “Flamingo”!

Die folgenden Fotos finde ich besonders schön – mit unserem neuen Stativ bewaffnet hat Patrick die Fontänen vorm Bellagio wunderschön eingefangen!

Fontänenshow beim Bellagio.
Fontänenshow beim Bellagio.

Fontänenshow beim Bellagio.

Einige der Dinge haben wir im Artikel 10 Fun and Free Things to do in Las Vegas entdeckt, unter anderem die Flamingos.

Death Valley – toter als tot!

Wie ihr gleich an den Fotos sehen werdet, war es dort wieder etwas wärmer. Als wir Anfang Oktober im Death Valley Nationalpark waren hatte es ca. 32°C. Das ist aber schon weit entfernt von den Spitzentemperaturen um die 50°, die es im Sommer bekommen kann. Auch heuer dürfte es dort wieder sehr heiß gewesen sein, denn auf der Homepage des Death Valley NP stand sehr lange eine Hitzewarnung, da es da vor ein paar Wochen noch 49°C hatte. Das ist nicht mehr kuschelig 😉

Willkommen in Pahrump!
Pahrump – witziger Ortsname!

Es gibt im Death Valley einige Attraktionen, am sehenswertesten meiner Ansicht nach sind Dante’s View, das Badwater Basin und der Artist’s Drive. Auf Dante’s View hat man, wenn das Wetter passt, wirklich einen traumhaften Ausblick.

Ausblick von Dante's View im Death Valley Nationalpark.
Ausblick von Dante’s View.

Nach dem Ausblickspunkt Dante’s View (auf ca. 1600 m) geht es wieder runter auf Meeresniveau und dann sogar noch ein paar Meter weiter auf -85.5 Meter beim Badwater Basin. Dort ist der tiefste Punkt in Nordamerika. Das Becken ist normalerweise trocken und man kann auf der Salzkruste sogar gehen, allerdings kann sich dort nach schweren Stürmen ein kleiner See bilden.

Bei der Rückfahrt aus dem Basin (da ging’s wieder ordentlich rauf!) sind wir noch einen kleinen Umweg gefahren und haben uns den Artist’s Drive (“Künstlerstraße”), der als Einbahn neben der Straße verlaufen ist, angesehen. Dort wird einem nochmal richtig bewusst, warum der Nationalpark Death Valley heißt: Außer Sand und Stein gibt es dort nicht viel. Es ging teilweise so wild bergauf und bergab, dass man sich vorkam als würde man über eine Sprungschanze fahren. Das lässt sich leider auf Fotos nur schwer festhalten.

Eine Straße im Death Valley, rundherum alles tot und grau.
Toter als tot – das haben wir uns im Death Valley öfters gedacht.

Yosemite Nationalpark

Einer der bekanntesten Nationalparks ist wohl der Yosemite. Da wir dort einige Attraktionen geplant hatten und das Gebiet richtig groß ist, haben wir 1,5 Tage und eine Übernachtung im Park eingeplant. Tipp: Rechtzeitig buchen! Es ist wirklich alles sehr bald ausgebucht und wir hatten unglaublich viel Glück, dass wir ein Zimmer bekamen. Und das wohl nur weil jemand abgesagt hat, denn als wir eine Stunde davor im Internet geschaut haben, war noch nichts frei. Dafür bekamen wir ein spezielles Zimmer – dazu später mehr 😉

Die beste Jahreszeit um den Yosemite Nationalpark zu besuchen ist nicht so einfach zu ermitteln. Je früher man im Jahr hinfährt, umso mehr Wasserfälle wird man sehen. Allerdings kann es sein, dass zu früh im Jahr noch einige Straßen wegen Schnee und Eis gesperrt sind. Wenn man seinen Urlaubszeitpunkt danach richten kann, lohnt sich die Recherche bestimmt! Für uns war die Jahreszeit sowieso klar (schon sehr früh in der Reiseplanung haben wir uns auf Herbst festgelegt) und deswegen mussten wir damit rechnen, dass wir nicht viele Wasserfälle sehen würden. Mit ein bisschen Online-Recherche konnten wir dann auch noch herausfinden, welche aktuell wahrscheinlich Wasser führten.

Das Schild zum Yosemite Nationalpark.

Ziemlich klares Wasser und ein schöner Berg im Hintergrund.

Dort war es teils sehr steinig und trotzdem gab es immer wieder Bäume, die Halt für ihre Wurzeln fanden.

Ich auf einem Felsbrocken.
Ich und meine Steine 😉

Bäume, die auf den Felsen wachsen.

Sehr bekannt sind die Sequoia (Riesenmammutbäume), die mit 500 Jahren fast ihre maximale Höhe erreicht haben und dann nur noch in die Breite wachsen. Dort haben wir Bäume gesehen, die sicher 3000 Jahre alt waren.

Schild mit Erklärungen zum Sequoia-Baum.

Gigantisch!

Es ist unglaublich schwierig so einen Baum aufs Foto zu bringen, da muss man schon mit der Panorama-Funktion tricksen 😉

Ein Hochformat-Panorama eines Sequoia-Baumes. | Yosemite Reisebericht
Den bringt man schwer aufs Foto 😉

Der El Capitan, den man wahrscheinlich schon mal wo auf einem Foto gesehen hat, sieht auch in Echt gigantisch aus. Ich war sehr erstaunt als ich erfahren habe, dass der Berg gerade mal 2307 m hoch ist.

Der El Capitan, der wahrscheinlich bekannteste Berg im Yosemite Nationalpark. | Yosemite Reisebericht
Der El Capitan, der wahrscheinlich bekannteste Berg im Yosemite NP.

Yosemite Reisebericht

Wie schon erwähnt war nicht die beste Jahreszeit um Wasserfälle zu fotografieren. Die wenigen, die noch Wasser führten, waren auch eher sehr schmal. Spaß hat es trotzdem gemacht das neue Stativ auszuprobieren 😉

Yosemite Reisebericht

Yosemite Reisebericht

Die Barrel View - von hier sieht man den El Capitan und den Half Dome. | Yosemite Reisebericht
Die Barrel View – von hier sieht man den El Capitan und den Half Dome.

Man kann es kaum glauben aber nach der Besichtigung einiger Berge, der Wasserfälle und dem Schießen vieler Fotos war schon wieder ein ganzer Tag vorbei und wir waren echt froh, dass wir uns ein Hotelzimmer im Yosemite Nationalpark gebucht hatten. Aufs weiter fahren hätten wir echt keine Lust mehr gehabt. Das Hotel war aus dem Grund besonders, da es noch aus der viktorianischen Zeit stammte (errichtet 1879) und sich seit damals kaum verändert hat. Die Zimmer hatten großteils kein Bad, es gab keinen Fernseher und kein Internet und gerade mal zwei Steckdosen. Natürlich gab es auch keinen Kühlschrank, keine Kaffeemaschine und keine Mikrowelle, wie wir es eigentlich aus den anderen Motels gewohnt waren. WLAN gab es nur im Internetzimmer und wegen der Bären durfte man weder Essen noch Toilettartikel im Auto lassen (das musste man sogar unterschreiben). Aber wir landeten mit unserem Zimmer einen Jackpot. Da wir scheinbar die allerletzen waren, die für diese Nacht ein Zimmer gebucht haben, bekamen wir den Lobby Room, in den man direkt durch Lobby und Klavierzimmer ging. Das war irgendwie cool! Wir wurden bis halb 10 mit lauter Klaviermusik beschallt, aber da wir so müde waren, schliefen wir trotzdem um halb 9 ein 😉

Gut erholt ging es am nächsten Morgen nochmal in den Nationalpark, da wir noch auf den Glacier Point wollten. Dort sahen wir dann zum ersten Mal eines der kontrollierten Waldfeuer, die es im Yosemite gibt. Dabei werden bestimmte Bereiche des Waldes absichtlich abgebrannt, damit kleines, brennbares Material verschwindet und so ein ungewollter größerer Brand (die es dort öfters gibt) nicht genug brennbares Material vorfindet. Da das Feuer kontrolliert wird, wird nur so viel abgebrannt, dass die Bäume keinen größeren Schaden davon tragen und danach wieder weiter wachsen können. Diese Brände dauern teilweise mehrere Wochen und Schilder weisen an vielen Stellen darauf hin, so dass nicht ständig die Feuerwehr benachrichtigt wird.

Ein paar Bäume und Rauchschwaden.
Hier raucht es gewaltig!

Vom Glacier Point sahen wir den Yosemite Nationalpark noch einmal aus einem anderen Blickwinkel. Die Aussicht von dort war toll, bis auf die Rauchschwaden natürlich 🙂

Ich und ein großer Felsen.
Schon wieder ein Riesenstein 😉

Ein "Nahaufnahme" vom Half Dome.
Ein “Nahaufnahme” vom Half Dome.

Die Fahrt nach San Jose

Nach dem Vormittag im Yosemite hatten wir eine etwas längere Fahrt vor uns. Zwischen dem Glacier Point und dem Lick Observatory, das wir unbedingt sehen wollten, lagen etwa 4,5 Stunden Autofahrt. Eine halbe Stunde bevor zugesperrt wurde, erreichten wir unser Ziel 😉

Ein Baumwollfeld.
Etwas überraschend – ein Baumwollfeld 🙂

Das Lick Observatorium befindet sich am Mount Hamilton. Dort gibt es neun Teleskope, zwei davon konnten wir besichtigen. Das älteste, der Great Lick Refractor, war bei der Erbauung 1888 das größte und ist nach wie vor das zweitgrößte Teleskop der Welt. Jetzt werden natürlich bessere Teleskope gebaut, die sind allerdings viel kompakter. Das Museum wäre sicher auch spannend gewesen aber da hätten wir früher dran sein müssen 😉

Der "Great Lick Refactor" - das zweitgrößte Teleskop der Welt.
Der “Great Lick Refactor” – das zweitgrößte Teleskop der Welt.

Eines der Teleskope im Lick Observatory.
Dieses Teleskop ist noch in Betrieb.

Das alte Hauptgebäude vom Lick Observatorium.
Das alte Hauptgebäude.

Die Nacht verbrachten wir auf einem ziemlich coolen Campingplatz – mit der süßen Hündin Tessa als Nachbarin.

Computer History Museum

Ganz klar, wenn wir schon in San Jose vorbeikommen müssen wir natürlich ins Computer History Museum. Es gab Ausstellungen zu verschiedenen Themen der Computergeschichte (vom Abakus über die ersten Computer zu den ersten Spielkonsolen) und Ausstellungen zu Themen wie selbstfahrende Autos und Computerspiele. Wir sahen auch eine Demonstration eines Computers aus dem Jahre 1963. Da früher nur Frauen das Eintippen der Daten auf Schreibmaschinen ausführten, wurde eine Frau aus dem Publikum für die Demonstration gesuchte – diese Ehre wurde mir zu teil 🙂 Ich durfte meinen Namen mit einer Schreibmaschine auf eine Lochkarte übertragen. Diese Lochkarte wurde dann in den “Computer” gesteckt und wenig später kam beim Drucker (der unter dem Boden mit einem dicken Kabel verbunden war) ein großer Zettel mit meinem Namen raus.

Las Vegas, das Death Valley, der Yosemite Nationalpark, das Lick Observatorium und das Computer History Museum waren weitere tolle Erlebnisse in unserem Urlaub. Bleibt dran um zu lesen was wir in den vier Tagen in San Francisco noch alles erlebt haben 🙂

West-USA: Arizona – Kakteen, Bären und Football (Teil 2)

Nach den ersten paar Tagen unseres USA-Urlaubes, die wir in Colorado verbracht haben, ging es weiter nach Arizona. Es erwarteten uns wieder Nationalparks, noch mehr American Football, Bären und Wölfe, Steine, Kakteen, Wüste und 38°C Außentemperatur. Es sind wieder viele, viele Fotos entstanden. Wir haben die schönsten für euch rausgesucht 🙂

>> Hier geht es zum Reisebericht über Colorado (Denver, Pikes Peak, Mesa Verde)

Monument Valley

Dass das Monument Valley kein Nationalpark ist, merkt man relativ bald. Die Beschilderung ist nicht ganz so gut wie im Nationalpark und obwohl in der Broschüre stand, dass es eine Straße gibt, die auch gewartet wird, war das Fahren dort katastrophal. Der viele Sand ist noch kein Problem, aber die Schlaglöcher und die Waschbrettpisten sind sehr unangenehm zum Fahren. Patrick hat sich an seine Mongolei-Reise zurück erinnert 😉 Was man im Valley gut sieht sind die unterschiedlichen Gesteinsformationen, hauptsächlich Mesa (dt.: Tafelberg) und Butte (dt.: Härtling). Butte sind viel höher als breit. Mesa hingegen sind generell größer als Butte und außerdem sind sie breiter als hoch. Mesa sind auch ziemlich flach, was auch den Namen erklärt, denn “mesa” bedeutet “Tisch” auf spanisch.

West Mitten Butte, Merrick Butte und East Mitten Butte.
West Mitten Butte, Merrick Butte und East Mitten Butte – die drei bekannten Gesichter des Monument Valley.

Monument Valley

Monument Valley

Monument Valley

Monument Valley

Monument Valley

Hallo, Utah!

Hallo, Arizona!

Petrified Forest Nationalpark

Der versteinerte Wald – für mich war recht früh in der Reiseplanung klar, dass ich das sehen muss! Im Petrified Forest Nationalpark gibt es einerseits bunt gestreifte Berge und andererseits versteinerte Baumstämme. Durch Erosion ist die Rainbow Desert (“Regenbogenwüste”) enstanden, in der man lila, blau, grau, weiß, … gestreifte Berge bewundern kann. Die versteinerten Bäume entstanden als Baumstämme umstürzten und von Schlamm und Wasser bedeckt wurden. Aufgrund des fehlenden Sauerstoffes zersetzen sie sich extra langsam. Nach und nach lagerten sich Quarz und Chalcedon ein und erstzten die Holzstrukturen.

Die Straße am Weg zum Petrified Forest
Auf zum Petrified Forest!

Am Anfang der Nationalparks gibt es meistens ein Besucherzentrum, wo man sich Informationen holen kann und oft ist auch ein kleines Museum dabei. Die Auskünfte in den Besucherzentren waren meistens nicht so hilfreich, da ist es besser man hält sich an die Broschüren und Landkarten, die überall gratis aufliegen.

Das Petrified Forest Visitor Center.

Ein versteinerter Baum im Museum.
So sieht ein versteinerter Baum aus wenn man ihn poliert.

Ein versteinerter Baum aus dem Petrified Forest.
Ein versteinerter Baum aus dem Petrified Forest.

Ein versteinerter Baum aus dem Petrified Forest.
Ein versteinerter Baum aus dem Petrified Forest.

Uhren mit den verschiedenen Zeitzonenen.
Das mit den Zeitzonen ist hier nicht immer eindeutig.

In diesem Nationalpark gibt es einige kurze Wanderwege, wo man die bunten Berge und Bäume super ansehen und fotografieren kann. Wir sind den Painted Desert Trail und den Crystal Forest Trail gegangen. Das sind alles wirklich ganz kurze Strecken (ein paar hundert Meter) und sogar asphaltiert. “Längere” Strecken wie die Blue Mesa Loop (3,5 km) kann man mit dem Auto fahren.

Petrified Forest Nationalpark.

Petrified Forest Nationalpark.

Petrified Forest Nationalpark.

Petrified Forest Nationalpark.

Im Petrified Forest Nationalpark verläuft auch ein Stück der bekannten Route 66.

Ein Schild der historischen Route 66.
Hier verlief die bekannte Route 66.

Ein Autowrack.

Auch in diesem Nationalpark sieht man Spuren früherer Bewohner, zum Beispiel Zeichnungen in den Steinwänden.

Petrified Forest Nationalpark.

Auf diesem Schild ist ein Wanderweg beschrieben.
Schilder wie dieses gibt es viele. Sogar ganz kurze Wanderwege sind mit dem Hinweis versehen, dass man gut aufpassen soll.

Petrified Forest Nationalpark.

Petrified Forest Nationalpark.

Manchmal bekommt man schon den Eindruck, jeder Steinhaufen und jedes Holzstück ist eine Sehenswürdigkeit. Am nächsten Bild seht ihr einen versteinerten Baumstamm, der früher mal als Brücke gedient hat.

Petrified Forest Nationalpark.

Es hat echt einige Zeit gedauert bis ich einen Raben erwischt habe, aber ich finde die sehen cool aus 😀

Ein Rabe im Petrified Forest Nationalpark.

Nach den bunten Steinhaufen kamen dann endlich versteinerte Bäume. Wenn man die dann in Echt sieht, ist es nochmal cooler als man sich das vorgestellt hat. Ich muss gestehen ich habe mir eher gedacht, dass man da wirklich durch einen Wald geht und dort liegen versteinerte Dinge herum. Aber von dem Wald ist wohl nicht mehr viel übrig. Es gibt einfach ein paar gekennzeichnete Stellen wo auf freier Fläche, die ziemlich sandig ist, versteinerte Bäume und versteinerte Holzstücke herumliegen. In vielen der Bäume sieht man sogar die Jahresringe noch sehr gut.

Einer der vielen versteinerten Baumstämme im Petrified Forest Nationalpark.
Einer der vielen versteinerten Baumstämme.

Mehr Baumstämme.
Noch mehr Bäume!

Ein Arizona-Schild
Die Arizona-Schilder finde ich irgendwie cool 🙂

Grand Canyon

Der Grand Canyon ist ein etwas anderes Kaliber als die Nationlparks, die wir davor besucht haben (Mesa Verde, Petrified Forest). In den kleineren Nationalparks gibt es normalerweise eine große, gut ausgebaute Straße, die durchgeht und ein paar Abzweigungen, die zu Aussichtspunkten führen. Nicht so im Grand Canyon. Im Grand Canyon gibt es mehrere Möglichkeiten, die erste Entscheidung die man treffen muss, ist, ob man sich den North oder den South Rim (“Nord-” oder “Südkante”) ansieht. Wir haben uns den South Rim angesehen, da der mit dem Auto besser zu erreichen ist. Dort gibt es dann einige Wege, die man befahren kann. Außerdem gibt es dort auch einen gratis Shuttlebus (wenn man natürlich zuerst schon Eintritt in den Nationalpark bezahlt hat).

Für diejenigen, die es interessiert: Hier gibt es eine Karte vom Grand Canyon South Rim.

Ausblick in den Grand Canyon
Die Aussicht hier ist genial!

Wir sind zuerst ein Stück mit dem Auto im Park herumgefahren und sind dann mit dem Bus weiter gefahren, da es Teile gibt, die man nicht mit dem privaten Fahrzeug befahren darf. Das wäre wahrscheinlich auch eine Katastrophe, weil im Grand Canyon extrem viele Leute unterwegs sind. Das Praktische ist auch, man kann an vielen Haltestellen aus- und einsteigen, und kann parallel zur Straße im Wald direkt am Rand des Canyons entlang wandern. So bekommt man einen Ausblick, der sonst nicht möglich wäre!

Ein Schuttlebus im Grand Canyon
Damit man kann man zwischen den einzelnen Wanderwegen und Aussichtspunkten hin- und herfahren

Ausblick in den Grand Canyon

Ausblick in den Grand Canyon

Man trifft auch immer wieder nette Touristen, die Fotos von einem machen. Wir haben auch viele Österreicher und Deutsche getroffen.

Wir zwei im Grand Canyon

Ausblick in den Grand Canyon

Ausblick in den Grand Canyon

Ausblick in den Grand Canyon

Man sieht auch den Colorado River, wenn man ganz genau schaut!

Wir zwei im Grand Canyon

Ausblick in den Grand Canyon

Es gibt vier Wanderwege, die ganz in den Canyon hinunter führen. Das sind aber wirklich eher anstrengende Wanderungen und es wird empfohlen zwei Tage dafür einzuplanen.

Hier könnte man ganz hinunter in den Canyon wandern.

Wir haben uns nur ein paar hundert Meter hinunter gewagt 😉

Wir zwei im Grand Canyon

Hier sieht man den Colorado River viel besser!

Ausblick in den Grand Canyon

Ein wichtiger Punkt im Grand Canyon ist auch der Desert View Watchtower, von wo man eine ziemlich gute Aussicht hat. Das merkt man auch an den Menschenmengen dort.

Ein Aussichtsturm: Der Desert View Watchtower.
Unser letzter Stop im Grand Canyon: Der Desert View Watchtower.

Die Ausblick beim Desert View ist echt cool!

Ausblick vom Desert View über den Canyon.

Ausblick vom Desert View über den Canyon.

Da wir nun schon im dritten Nationlpark waren, hat sich auch schon unsere Jahreskarte für den Nationalpark ausgezahlt. Der Pass nennt sich America the Beautiful, kostet 80$ und berechtigt zum Eintritt für einen PKW in alle Nationalparks (ausgenommen sind nur spezielle Angebote des Nationalpark Services, zum Beispiel Alcatraz). Da pro Nationalpark sonst in etwa 20-30$ fällig werden, zahlt sich dieser Pass ab 3 Nationalparks definitv aus.

Wildtierpark Bearizona

Da im Grand Canyon zwei nette Australierinnen so sehr von Bearizona geschwärmt haben, sind wir vor unserer Weiterreise nach Phoenix noch dort hin aufgebrochen. Bearizona ist ein Wildtierpark, durch den man, ähnlich wie bei einer Safari, mit dem Auto durchfahren kann. Die Tiere dort sind alle aus Nordamerika und man bekommt daher einen guten Einblick in die dortige Tierwelt.

Das Tor zu Bearizona - ein Wildtierpark in Arizona!

Es gibt Ziegen, Bisons, Wölfe, Bären und viele andere coole Tiere. Die sind so sehr an Besucher gewöhnt, dass sie auch nahe ans Auto ran kommen. Man darf sogar überall das Fenster runter lassen außer bei den Wölfen und Bären. Bei den Bären ist es sogar so, dass man nicht mit dem Auto stehen bleiben darf, sonst klettern sie aufs Auto wenn ihnen langweilig wird.

Bergziegen
Ich finde Bergziegen sehen genial aus!

Ein weißer Wolf

Juhu, Esel!

Auch Wölfe chillen gerne.

Nach dem Autopark gibt es dann auch noch einen normalen Tierpark, wo man die Gehege zu Fuß besuchen kann. Dort gibt es zum Beispiel Luchse (wunderschön!), ein eigenes Gehege für junge Bären (bei den alten wäre es zu gefährlich) und einige andere Tiere. Besonders niedlich fand ich auch die Füchse!

Ein kleiner Snack für zwischendurch.

Herr (oder Frau) Blue.

Ein Rotluchs – für mich eine große Kuschelkatze.

Oink! Der Sohn Jo ist leider nicht im Bild 🙂

2 nette Ziegen 😉

Ich bin froh, dass wir auf den Tipp der zwei Touristinnen gehört haben, Bearizona war echt ziemlich cool!

Phoenix

Phoenix – was zum Teufel macht man dort? Wir sind hauptsächlich wegen dem Football Spiel nach Phoenix gefahren und auch, weil ich Kakteen sehen wollte. Aber so richtig viel anderes wussten wir nicht über Phoenix. Im Reiseführer entdeckten wir dann auch noch das Musical Instrument Museum, das ganz interessant klang. Als wir dann im Hotel einen Flyer mit Sehenswürdigkeiten fanden, war klar, mehr gibt es dort auch wirklich nicht zu tun.

Richtig cool fand ich eigentlich unser Hotel in Phoenix. Wenn man darüber hinweg sieht, dass das Hotel von einem ziemlich hohen Zaun umzäunt war, war es echt in Ordnung. Das Witzige an dem Hotel war, dass es zur Universität gehört, daher auch der Name Grand Canyon University Hotel, und dort fast nur Studenten arbeiten.

Desert Botanical Garden

Damit ich die ersten Kakteen sehen konnte, mussten wir noch nicht mal in den Botanischen Garten fahren, denn die wachsen in Phoenix sogar am Straßenrand (die meisten wurden natürlich mal dort hin umgesetzt). Für mehr Kakteen-Auswahl ist der Desert Botanical Garden (Botanischer Wüsten Garten) die richtige Anlaufstelle. Tipp: Es gibt einen Studentenrabatt!

Wir waren wieder mal zur richtigen Zeit am richtigen Ort, denn ein Tourguide, der einen Tag zu früh in Phoenix war, hat einfach so eine Tour gegeben. Da erfuhren wir auch Dinge, die man vielleicht sonst nicht mitbekommt, wenn man einfach durch den Garten schlendert.

Ich und ein Kaktus im Desert Botanical Garden Phoenix

Bei der Tour konnten wir zum Beispiel ein eingetrocknetes Vogelnest, dass einmal in einem Kaktus war, ansehen.

Ein eingetrocknetes Vogelnest aus einem Kaktus
Ein eingetrocknetes Vogelnest aus einem Kaktus

Ein Kaktus im Desert Botanical Garden Phoenix

Die laufen da überall herum.

Ein Kaktus im Desert Botanical Garden Phoenix
Eine “umgekehrte Karotte” – zumindest im Botanischen Garten heißt dieser Kaktus so.

Ein Kaktus im Desert Botanical Garden Phoenix

Ein Kaktus im Desert Botanical Garden Phoenix

Ein Kaktus im Desert Botanical Garden Phoenix

Ein Kaktus im Desert Botanical Garden Phoenix

Eine Sonneuhr, die mit Kakteen bepflanzt ist.

Ich habe einen Kräutergarten entdeckt!
Ein Kräutergarten!

Für dieses Foto musste ich lange posieren – es hat sich gelohnt 🙂

Eine rote Blume.
Hier gibt’s nicht nur Kakteen!

Im Botanischen Garten gibt es auch ein Schmetterlingshaus mit 13 verschiedenen Schmetterlingsarten. Da macht Fotografieren echt Spaß, aber man muss schnell sein!

Ein Schmetterling im Schmetterlingshaus.
Der hat mir am besten gefallen!

Musical Instrument Museum (MIM)

Eigentlich waren wir schon müde vom Botanischen Garten (es war echt heiß), aber da das Museum nicht weit weg war (etwa 10 Minuten, obwohl sonst alles sehr weit weg ist in Phoenix), haben wir uns entschieden hin zu fahren. Auch dort kamen wir wieder gerade recht zu einer Tour, die uns einen guten Überblick verschaffte. Das Museum war so groß, dass man selber wohl lange brauchen würde um alle Infos zu lesen. Ich weiß nicht wie es in anderen Musikmuseen ist, aber die Dame hat mehrmals betont, eine Besonderheit dieses Museums sei, dass die Ausstellungsstücke nicht chronologisch sondern geographisch angeordnet waren.

Die Audiotour war richtig gut gemacht, denn man musste nirgends hindrücken. Das Gerät erkannte selbst vor welchem Ausstellungsstück man gerade stand und spielte passende Musik und Erklärungen ab.

Natürlich ist auch Österreich vertreten.

Das Highlight für Patrick waren natürlich die verzierten Gitarren. Es ist wirklich unglaublich wie schön man eine Gitarre mit Perlmutt verzieren kann. Ich kann mir gar nicht vorstellen, wie lange das dauert!

Wunderschön verzierte Griffbretter.
Wunderschön verzierte Griffbretter.

Eine Gitarre mit wunderschönen Perlmutteinlagen

Eine Gitarre mit wunderschönen Perlmutteinlagen - in Form eines Drachen.

Es gab dann auch noch einen Raum wo man selber verschiedene Instrumente ausprobieren konnte. Insgesamt war das Museum ein tolles Erlebnis.

Patrick kann zaubern?

Ich zupfe auf einer Harfe.
Harfen finde ich irgendwie cool 🙂

Das Musical Instrument Museum in Phoenix.
Das Museum sieht auch von außen ziemlich cool aus!

SF @ ARI im University of Phoenix Stadium

Auf diesen Tag haben wir uns schon lange gefreut – endlich ein Footballspiel live sehen! Die Stimmung im Stadion (und davor!) war genial. Schon bei unserer Ankunft im Stadion (3 Stunden vor Anpfiff – wir wollten alles erleben), haben Leute mit ihren Pickups und Pavillons vor dem Stadion gegrillt und gefeiert. Im Stadion (vor der Ticketkontrolle, da kann also jeder Fan hin) sind auch Pavillons aufgebaut. Dort gibt es Leinwände, auf denen man andere Spiele sieht und man kann natürlich Getränke und Essen kaufen.

Beim Einlaufen der Spieler wird ordentlich Wetter gemacht.

Da tut sich schon was in so einem Stadion.

Das Spiel war ein voller Erfolg, die Arizona Cardinals haben 18 – 15 gewonnen. Go Cards!

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Arizona war toll. Das Monument Valley, die zwei Nationalparks Petrified Forest und Grand Canyon und der Tierpark Bearizona haben uns gut gefallen. Phoenix ist zu heiß und auch so nicht wirklich lebenswert aber die drei Programmpunkte dort haben wir gut gewählt. Am Tag nach dem Spiel ging’s gleich weiter Richtung Hoover Dam und Las Vegas. Bleibt auf dem Laufenden!

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