Beef Jerky made in Austria

Wer schon mal in den USA war kennt es wahrscheinlich – das dünne, getrocknete Rindfleisch zum Knabbern, von dem man nicht genug bekommen kann. Da wir jedes Jahr zur Super Bowl Party irgendwelche Snacks mitnehmen (einmal gab es Maple-Bacon Cookies, zweimal schon Pretzel Bites mit Käse-Speck-Bier Dip), haben wir uns auch einmal an Beef Jerky versucht. Der erste Versuch ist gut gelungen, leider haben wir das Rezept dann lange nicht mehr gefunden. Nachdem es dann wieder aufgetaucht ist, habe ich letztes Jahr kurz vor Weihnachten eine weitere Charge erstellt.

Neben verschiedenen Gewürzen braucht man für Beef Jerky eine Menge Rindfleisch, da durch’s lange Trocknen nur ca. ein Drittel vom Gewicht übrigt bleibt. Unsere Internetrecherche ergab, dass Oberkeule, die auch für Rouladen verwendet wird, gut geeignet ist.

Würzung

Zum Würzen haben wir beide Male dieselbe Marinade, basierend auf diesem Rezept, verwendet (für ca. 1,5 kg Fleisch).

  • 1 TL Knoblauchpulver
  • 2 EL Zucker
  • 4 EL Ketchup
  • 150 ml Soya
  • 3 TL Salz
  • Pfeffer
  • 150 ml Worcestersauce
  • 1 Schuss Liquid Smoke

Wenn ihr nicht alle Gewürze zu Hause habt oder etwas ausprobieren wollt, könnt ihr gerne auch variieren. Ich kann mir gut vorstellen, dass man den Zucker durch Ahornsirup oder Honig ersetzen kann.

Das dünn, gegen die Faser geschnittene Fleisch, wird in dieser Marinade für mehrere Stunden eingelegt (im Kühlschrank). Zusätzlich haben wir manche der Stücke nach dem Marinieren mit weiteren Gewürzen oder Saucen gewürzt.

Dabei könnt ihr kreativ werden und Barbeque-Gewürzmischungen, Grillsaucen, Pfeffer, Sweet Chili Sauce, … verwenden. Bisher haben sich bei uns die Kombinationen Marinade + schwarzer Pfeffer und Marinade + Sweet Chili Sauce als Favoriten herausgestellt.

Charge 1 (Februar 2018)

Charge 2 (Dezember 2019)

Den Lachs habe ich nur ordentlich gesalzen. Das Ergebnis hat zwar gut geschmeckt aber die Streifen sind leider sehr leicht auseinander gebrochen (vielleicht hätte ich den Fisch in eine andere Richtung schneiden sollen).

Trocknen

Nach dem Marinieren und Würzen beginnt die Trocknungsphase. Wir machen das im Backrohr, sollte aber genauso gut in einem Dörrautomaten funktionieren. Im Backrohr reicht eine Temperatur von 50°C (Heißluft), da wir das Fleisch langsam trocknen möchten.

Wie ihr an den Fotos sehen könnt, haben wir das Fleisch beim ersten Versuch (und auch zu Beginn des zweiten Versuchs) über den Rost gehängt um so mehr Fleisch unterbringen zu können. Dabei wird das Fleisch aber relativ ungleichmäßig getrocknet. Beim zweiten Versuch habe ich das Fleisch nach einer Weile auf dem Rost ausgebreitet um das Jerky gleichmäßiger zu trocknen.

Beide Male war das Fleisch ca. 6-7 Stunden im Rohr aber ich glaube wenn man es von Anfang an am Rost (oder auf 2 Etagen) auflegt, ist das Jerky in 4-5 Stunden trocken.

Nach dem Trocknen sollte man mit dem Verzehr noch ein paar Tage warten, aber wenn man es gar nicht mehr erwarten kann, darf man natürlich schon eine Kostprobe nehmen 🙂 Das Jerky hält sich in einer luftdichten Dose über Monate, wir haben jetzt noch ein paar Stücke, die wir im Dezember gemacht haben. Wenn es zu fest/hart wird, einfach für ein paar Tage ein frisches Stück Brot mit in den Behälter legen, dann wird das Jerky wieder weicher.

Und, wie würzt ihr euer Jerky?

West-USA: San Francisco (Reisebericht Teil 4)

Wenn ihr brav mitgelesen habt, wisst ihr, dass nun mit dem Reisebericht über San Francisco der letzte Teil unserer USA Reise folgt. Wahnsinn, wie schnell die Zeit in den drei Wochen vergangen ist, aber nach den 4-5 Tagen in San Francisco war unsere tolle Reise auch schon wieder zu Ende. Lest selber was wir noch erlebt haben 🙂

Teil 1: Colorado
Teil 2: Arizona
Teil 3: Las Vegas, Death Valley, Yosemite

Ein kleiner Hinweis: In diesem Blogpost ist nicht alles ganz chronologisch geordnet. Da wir mehrmals in der Stadt und an den Piers waren habe ich die Bilder in ein Kapitel zusammen gefasst.

Wir haben uns relativ spontan dazu entschieden den San Francisco City Pass zu kaufen, da einige Dinge dabei waren, die wir sowieso machen wollten. Mit ca 80 € pro Person ist der nicht ganz billig, aber auch die Eintritte in die Museen kosten nicht wenig. Da wir aber in Stockholm mit dem Stockholm-Pass die Erfahrung gemacht haben, dass man sich dann Attraktionen ansieht, die man sich sonst nicht leisten würde und die einen dann positiv überraschen, haben wir zugeschlagen. Es war auch praktisch, da das Ticket für das Cable Car (ansonsten 7$) und 3 Tage Öffi-Tickets enthalten waren.

Am Highway Nr. 1

In unserer ursprünglichen Reiseplanung wollten wir ein längeres Stück am Highway Nr. 1 an der Küste entlang fahren, aber da es dort heuer extrem viele Baustellen und Straßensperren gibt, war das nicht möglich. Das war allerdings kein Problem für unsere Routenplanung, wir sind einfach dann nach unserem Stop in San Jose den Rest am Highway Nr. 1 entlang gefahren. Dort boten sich einige tolle Fotomotive, unter anderem ein paar Surfer, die dem Wetter trotzten.

Ein Surfer, der auf der Welle reitet.
Brrr – da war es nicht besonders warm!

Im Japanese Tea Garden

Den Japanese Tea Garden habe ich in unserem Südwest USA Reiseführer entnommen. Der Teegarten ist Teil des Golden Gate Parkes und man bezahlt normalerweise Eintritt, außer man kommt vor 10 Uhr Vormittags. Deswegen haben wir den ersten Morgen in San Francisco genützt um die Gegend rund um den Golden Gate Park und den japanischen Teegarten zu erkundigen. Der kleine Garten (der dann größer war als erwartet) war echt schön! Der Geschenke-Shop war auch ganz cool, dort kann man wirklich schöne Geschenke kaufen und nicht nur den Ramsch, den es sonst überall gibt.

Der Japanische Teegarten im Golden Gate Park | San Francisco Reisebericht

Der Japanische Teegarten im Golden Gate Park | San Francisco Reisebericht

Der Japanische Teegarten im Golden Gate Park | San Francisco Reisebericht

Der Japanische Teegarten im Golden Gate Park | San Francisco Reisebericht

California Academy of Sciences

Die Academy of Sciences ist ein ziemlich cooles, lebendiges und interaktives Naturmuseum – so zumindest mein Eindruck. Es gibt dort verschiedene Ausstellungen zu interessanten Themen, unterschiedliche Tiere, ein Observatorium und sogar einen Erdbeben-Simulator. Besonders beeindruckend fand ich die Ausstellung zum Thema Farben, wo extrem viele verschiedene Tiere ausgestellt wurden, die sich besonders gut tarnen können. Ein Beispiel sind Heuschrecken, die wie Blätter aussehen. Diese kennen die meisten Menschen schon, aber dass es auch Eidechsen gibt, die wirklich wie Blätter aussehen, wusste ich nicht.

Natürlich habe ich auch ein paar Katzen entdeckt 😉

California Academy Of Sciences | San Francisco Reisebericht

Man durfte auch Seesterne streicheln!

California Academy Of Sciences | San Francisco Reisebericht
Quasi ein Streichelzoo 😉

California Academy Of Sciences | San Francisco Reisebericht

California Academy Of Sciences | San Francisco Reisebericht
Ein ziemlich cooles Seepferdchen!

California Academy Of Sciences | San Francisco Reisebericht
Ein Albino Alligator – in freier Natur hätte er kaum Überlebenschancen.

California Academy Of Sciences | San Francisco Reisebericht

California Academy Of Sciences | San Francisco Reisebericht

Das Observatorium war einfach eine Kuppel mitten im Museum – die Show über Dark Matter war sehr toll!

Auf nach Alcatraz

Schon lange im Vorhinein hatten wir Tickets für die Nachttour in Alcatraz gebucht – wir glauben jetzt nach der Tour, dass das eine gute Entscheidung war. Wenn es überall finster ist, wirkt das Gefängnis noch einmal ganz anders.

Der Blick von der Fähre auf San Francisco.
San Francisco.

Alcatraz - die Gefängnisinsel.
Alcatraz – die Gefängnisinsel.

Schild "United States Haftanstalt".
US Haftanstalt.

Eine Gefängniszelle auf Alcatraz.
Unkuschelig!

Ich hinter Gittern ;)
Da bleib ich nicht 😉

Ein altes schummrig beleuchtetes Gebäude.
Gruselig!

Die Skyline von San Francisco.

Der Zellengang in San Francisco.
Wie im Film!

In der Stadt und an den Piers

Bis wir in Kalifornien waren haben wir eigentlich nicht viele typische, lokale Spezialitäten gegessen. Meistens standen Burger, Chicken Wings, Sandwiches, Pizza und dergleichen am Menüplan. In San Francisco haben wir dann einige Gerichte von dort kennen gelernt: Fish Tacos, Burritos und Chowder (eine dickflüssige Suppe). Ich fand die Gerichte alle sehr gut und mal eine Abwechslung zu dem, was man als amerikanisch kennt. Mir als Foodie ist vor allem aufgefallen, dass gerne mit frischem Koriander gewürzt wird, vor allem der Fish Taco und der Burrito haben sehr danach geschmeckt. Mein Chowder war ein Crab Chowder, also eine Krabbensuppe, und die wurde mir in einem Laib Sauerteig-Brot serviert.

Fish Taco.
Fish Taco.

Das Lokal "Chowder Hut".

Als ob wir in der Academy of Sciences noch nicht genug Fische gesehen hätten, sind wir auch noch ins Aquarium of the Bay gegangen. Dabei kann man in zwei Gängen unter den Aquarien durchgehen. Dort war es leider zu finster für gute Fotos, aber die anderen Aquarien, vor allem die Quallen, haben super Motive abgegeben.

Wunderschöne Quallen.

Wunderschöne Quallen.

Ein cooler Seestern.

Auch hier habe ich wieder einen Fisch zum Streicheln gefunden 😉

Ich beim Streicheln eines Rochens :)
Streichelzoo *_*

Der Pier 39 wirkt sehr auf Touristen ausgerichtet – dort gibt es ein kleines Geschäft nach dem anderen und es gibt wirklich Geschäfte für jeden Blödsinn. Unter anderem einen Shop für Linkshänder-Zubehör 🙂

Dort gibt’s Geschäfte für alles 😉

Etwas weiter, am Pier 45, haben wir zufällig ein U-Boot entdeckt. Das konnte man sogar besichtigen! Tipp: Es gibt Studentenrabatt 🙂 Da drin ist es so eng, dass man sich gar nicht vorstellen möchte, dass dort 75 Matrosen für 80 Tage “eingesperrt” waren.

Ein Uboot.
Das Uboot von außen.

Eng 😉

Ein Highlight in San Francisco sind die Cable Cars. Die sind so beliebt, dass Leute teilweise über 2 Stunden (!) anstehen, damit sie mit einem dieser Dinger fahren können. Nach dieser Erkenntnis haben wir dann beschlossen, dass das gar nicht so spannend sein kann und sind zu Fuß gegangen. Das wurde uns fast zum Verhängnis 😉

Ein Cable Car.
Eines der berühmten Cable Cars.

Wir mussten nämlich weit hinauf! Es war richtig arg, wie steil die Straßen sind. Man weiß ja vielleicht, dass San Francisco relativ steil ist, aber ich kann ohne Übertreibung sagen, dass ich noch nie außer auf einen Berg hinauf so steile Straßen gesehen habe. Das ist schwer auf Fotos festzuhalten, aber wir haben uns bemüht!

Eine ziemlich steile Straße in San Francisco.
Da siehst du wie steil es war.

Die berühmte Lombard-Street.
Die berühmte Lombard-Street.

Ausblick von den Twin Peaks.

Seehunde in der San Francisco Bucht.
Die Seehunde chillen da den ganzen Tag 🙂

Wir sind dann unbedarft in einem anderen Teil der Stadt herumspaziert und plötzlich an einer Cable Car Haltestelle vorbeigekommen, an der kein Mensch war. Wir konnten uns das nicht erklären, aber vielleicht war die andere Haltestelle einfach um so vieles besser (zu bezweifeln). Nach wenigen Minuten ging’s los und wir konnten mit einem Cable Car durch die Stadt tuckern.

Noch ein Cable Car.
Da sind wir auch zu unserer Cable Car Fahrt gekommen 🙂

Ein Cable Car von innen.
Ziemlich wild zu bedienen mit riesigen Pedalen.

Wie ihr vielleicht mitbekommen habt waren zu der Zeit als wir in San Francisco waren in Nordkalifornien extreme Waldbrände. Anfangs konnten wir uns nicht ganz erklären wo der Geruch und der “Nebel” herkamen, wir hatten nicht gedacht, dass wir die Brände, die 50-60 km von der Stadt weg waren, so stark mitbekommen würden. Es war daher etwas schwierig, gute Fotos von der Golden Gate Bridge zu machen. Wir haben dann doch noch eines hinbekommen, das mir besonders gut gefällt. Wir sind nämlich mit der Blue & Gold Fleet hinausgefahren (das war in unserem San Francisco City Pass enthalten) und direkt unter der Brücke durchgefahren.

Ein ziemlich cooles Bild – trotz Rauchschwaden.

Eine nette Frau hat dann auch noch ein obligatorisches Touristenfoto von uns und der Golden Gate Bridge geschossen!

Wir mit der Golden Gate Bridge im Hintergrund.

Die Golden Gate Bridge.
Etwas rauchig, aber trotzdem ist die Golden Gate Bridge gut erkennbar.

Chinatown

Ein Teil von San Francisco nennt sich Chinatown (gibt es in vielen amerikanischen Städten). Es gäbe auch ein zweites Chinatown (laut unserem Taxi-Fahrer am ersten Abend ist dort das Essen besser) und ein Japantown, doch wir wollten das Original sehen. Zufälligerweise hat uns genau dort hin das Cable Car gebracht, und so sind wir eine Zeit lang durch Chinatown geschlendert. Kitsch pur! Man kann durchaus authentisch wirkende chinesische Sachen kaufen (ich würde nicht meine Hand dafür ins Feuer legen, dass die Sachen wirklich chinesisch sind) und viel Krimskrams, den man auch sonst überall bekommt. Aber es war einfach mal witzig sich das selber anzusehen.

Die Häuser sehen anders aus, fast überall hängen orange Lampions und sogar die Straßenlaternen in diesem Stadteil sind speziell.

Eine Löwenstatue in China Town.
Willkommen in China Town!

Falls ihr euch gefragt habt was ich auf dem Titelbild mache, jetzt erfahrt ihr es: Wir sind bei den Musikanten vorbei gegangen und haben Fotos gemacht, und dann hat mir der nette Mann (am Bild neben mir) gedeutet, ich soll mich hinsetzen und mitspielen! Ich glaube nicht, dass ich mit meiner Musikalität überzeugt habe, aber Spaß hatten wir trotzdem!

Ich spiele jetzt in einer China Gang 😉

Eine bunte, hidden staircase.
Eine der vielen hidden staircases – versteckte Stiegen gibt es überall.

Das Tor zu China Town.
Das Tor zu China Town.

Graffiti in der Clarion Street

Ein weiteres Highlight in San Francisco, das uns von einer ehemaligen Arbeitskollegin von Patrick empfohlen wurde, ist die Graffiti Street im Mission District. Dort findet man aufwendige und sehr politische Graffitis. Einfach selber schauen!

Die Graffiti Straße in San Francisco - Clarion Street.
Die Graffiti Straße – Clarion Street.

Interior Green Belt – ein Urwald mitten in der Stadt

Und zum Schluss noch etwas ganz anderes – ein Urwald mitten in der Stadt. Den Interior Greenbelt und die Hidden Staircases (“Versteckten Stiegen”) hat uns ebenfalls der Taxifahrer empfohlen. Deswegen haben wir uns um etwas Abwechslung von der Großstadt zu bekommen (wir sind ja doch Landeier) auf die Suche nach einem Geocache im Interior Greenbelt gemacht. Wir waren echt überrascht, was uns dort erwartet hat! So extrem verwachsene und überwucherte Bäume habe ich bei uns noch nie gesehen. Und das noch dazu mitten in der Stadt.

Ein ziemlich wild verwachsener Wald.
Ein ziemlich wild verwachsener Wald.

Noch eine hidden staircase.

3 Wochen später…

Wahnsinn – so schnell sind 3 Wochen um. Was wir alles erlebt und gesehen haben! Wir wussten teilweise am Schluss gar nicht mehr was wir am Anfang alles gesehen haben 😉 Wir haben in etwa 4800 km mit dem Auto zurück gelegt (zusätzlich ein bisschen was zu Fuß), Temperaturen zwischen -3 auf 38°C erlebt und unserer tiefster und höchster Punkt waren -85,5 beziehungsweise ca. 4300m. Zum Glück haben wir mehr als 5000 (!) Fotos geschossen und alles in unserem Reisetagebuch dokumentiert.

West-USA: Las Vegas, Death Valley, Yosemite (Reisebericht Teil 3)

Nach ein paar heißen Tagen in Arizona führte unsere Reise weiter nach Las Vegas. Da es von dort nicht soo viel zu berichten gibt, erzähle ich euch in diesem Artikel auch was wir nach Las Vegas im Death Valley und Yosemite erlebt haben.

Hoover Dam

Vom Hoover Dam hatten wir uns eigentlich nicht allzu viel erwartet, aber da wir dort sowieso vorbei kamen und er uns in der Planungsphase empfohlen wurde, haben wir dort auch einen Stop eingelegt. Der Damm war dann doch beeindruckender als gedacht. Das große Bauwerk staut den Colorado River, den wir auch im Grand Canyon schon gesehen haben.

Panorama vom Hoover Dam.
Panorama vom Hoover Dam.

Man sieht am nächsten Bild Nevada (links) und Arizona (rechts). Da dort nicht immer die gleiche Uhrzeit ist (Arizona hat keine Sommerzeit), hängt auf beiden Seiten eine Uhr, die immer die richtige Zeit anzeigt. Das mit den verschiedenen Uhrzeiten ist uns erst drüben aufgefallen, aber es ist halb so schlimm. Sobald das Handy im Internet ist, bekommt es die richtige Uhrzeit mit 😉 Insgesamt sind wir durch zwei Zeitzonen gereist (-8 und -9 Stunden zu unserer gewohnten mitteleuropäischen Zeit). Mehr über die Zeitverschiebung am Blog USA Reisetipps.

Der Hoover Dam.
Der Hoover Dam – schon beeindruckend!

Ein Schild am Hoover Dam - in Ehren von Herbert Clark Hoover.
Benannt nach Mr. Hoover! 😉

Blick vom Hoover Dam auf den Colorado River.
Hier sieht man den Colorado River.

"Welcome to Nevada!" Schild.

Las Vegas

Bunt, laut, hell, leuchtend, kitschig – ich finde das alles beschreibt Las Vegas aber ist trotzdem nicht ausreichend um zu verstehen wie es dort ist, ohne dass man selber mal dort war. Ich verstehe, wenn Leute sagen, Las Vegas gefällt ihnen nicht. Es ist keine besonders “schöne” Stadt mit historischen Gebäuden oder besonderen Sehenswürdigkeiten, Las Vegas selbst ist die Sehenswürdigkeit. Von Anfang an war für mich bei der Reiseplanung klar, dass ich Las Vegas mal gesehen haben muss, und ich bin froh, dass wir uns die Stadt angeschaut haben, auch wenn ein Tag beziehungsweise ein Abend dort völlig ausreichend ist. Ich glaube man kann Las Vegas auf zwei Arten erleben – einerseits komplett crazy im Partymodus wo man danach über den Kontostand entsetzt ist und sich nicht mehr an die Stripperinnen, den Champagner und den Tätowier erinnern kann – andererseits einmal einen Tag im 4 Sterne Hotel chillen und am Abend die Verrücktheit mit der Kamera einfangen zu probieren. Drei mal darfst du raten was wir gemacht haben – richtig, wir haben uns für die ruhigere Variante entschieden 😉

Aber sieh selbst – vielleicht können dir die Fotos ein bisschen vermitteln wie hell, farbenfroh und pompös Las Vegas ist.

Las Vegas bei Nacht.
Las Vegas bei Nacht.

… und bei Tag 😉

Flamingo-"Park" beim Hotel Flamingo.
Flamingos im Hotel “Flamingo”!

Die folgenden Fotos finde ich besonders schön – mit unserem neuen Stativ bewaffnet hat Patrick die Fontänen vorm Bellagio wunderschön eingefangen!

Fontänenshow beim Bellagio.
Fontänenshow beim Bellagio.

Fontänenshow beim Bellagio.

Einige der Dinge haben wir im Artikel 10 Fun and Free Things to do in Las Vegas entdeckt, unter anderem die Flamingos.

Death Valley – toter als tot!

Wie ihr gleich an den Fotos sehen werdet, war es dort wieder etwas wärmer. Als wir Anfang Oktober im Death Valley Nationalpark waren hatte es ca. 32°C. Das ist aber schon weit entfernt von den Spitzentemperaturen um die 50°, die es im Sommer bekommen kann. Auch heuer dürfte es dort wieder sehr heiß gewesen sein, denn auf der Homepage des Death Valley NP stand sehr lange eine Hitzewarnung, da es da vor ein paar Wochen noch 49°C hatte. Das ist nicht mehr kuschelig 😉

Willkommen in Pahrump!
Pahrump – witziger Ortsname!

Es gibt im Death Valley einige Attraktionen, am sehenswertesten meiner Ansicht nach sind Dante’s View, das Badwater Basin und der Artist’s Drive. Auf Dante’s View hat man, wenn das Wetter passt, wirklich einen traumhaften Ausblick.

Ausblick von Dante's View im Death Valley Nationalpark.
Ausblick von Dante’s View.

Nach dem Ausblickspunkt Dante’s View (auf ca. 1600 m) geht es wieder runter auf Meeresniveau und dann sogar noch ein paar Meter weiter auf -85.5 Meter beim Badwater Basin. Dort ist der tiefste Punkt in Nordamerika. Das Becken ist normalerweise trocken und man kann auf der Salzkruste sogar gehen, allerdings kann sich dort nach schweren Stürmen ein kleiner See bilden.

Bei der Rückfahrt aus dem Basin (da ging’s wieder ordentlich rauf!) sind wir noch einen kleinen Umweg gefahren und haben uns den Artist’s Drive (“Künstlerstraße”), der als Einbahn neben der Straße verlaufen ist, angesehen. Dort wird einem nochmal richtig bewusst, warum der Nationalpark Death Valley heißt: Außer Sand und Stein gibt es dort nicht viel. Es ging teilweise so wild bergauf und bergab, dass man sich vorkam als würde man über eine Sprungschanze fahren. Das lässt sich leider auf Fotos nur schwer festhalten.

Eine Straße im Death Valley, rundherum alles tot und grau.
Toter als tot – das haben wir uns im Death Valley öfters gedacht.

Yosemite Nationalpark

Einer der bekanntesten Nationalparks ist wohl der Yosemite. Da wir dort einige Attraktionen geplant hatten und das Gebiet richtig groß ist, haben wir 1,5 Tage und eine Übernachtung im Park eingeplant. Tipp: Rechtzeitig buchen! Es ist wirklich alles sehr bald ausgebucht und wir hatten unglaublich viel Glück, dass wir ein Zimmer bekamen. Und das wohl nur weil jemand abgesagt hat, denn als wir eine Stunde davor im Internet geschaut haben, war noch nichts frei. Dafür bekamen wir ein spezielles Zimmer – dazu später mehr 😉

Die beste Jahreszeit um den Yosemite Nationalpark zu besuchen ist nicht so einfach zu ermitteln. Je früher man im Jahr hinfährt, umso mehr Wasserfälle wird man sehen. Allerdings kann es sein, dass zu früh im Jahr noch einige Straßen wegen Schnee und Eis gesperrt sind. Wenn man seinen Urlaubszeitpunkt danach richten kann, lohnt sich die Recherche bestimmt! Für uns war die Jahreszeit sowieso klar (schon sehr früh in der Reiseplanung haben wir uns auf Herbst festgelegt) und deswegen mussten wir damit rechnen, dass wir nicht viele Wasserfälle sehen würden. Mit ein bisschen Online-Recherche konnten wir dann auch noch herausfinden, welche aktuell wahrscheinlich Wasser führten.

Das Schild zum Yosemite Nationalpark.

Ziemlich klares Wasser und ein schöner Berg im Hintergrund.

Dort war es teils sehr steinig und trotzdem gab es immer wieder Bäume, die Halt für ihre Wurzeln fanden.

Ich auf einem Felsbrocken.
Ich und meine Steine 😉

Bäume, die auf den Felsen wachsen.

Sehr bekannt sind die Sequoia (Riesenmammutbäume), die mit 500 Jahren fast ihre maximale Höhe erreicht haben und dann nur noch in die Breite wachsen. Dort haben wir Bäume gesehen, die sicher 3000 Jahre alt waren.

Schild mit Erklärungen zum Sequoia-Baum.

Gigantisch!

Es ist unglaublich schwierig so einen Baum aufs Foto zu bringen, da muss man schon mit der Panorama-Funktion tricksen 😉

Ein Hochformat-Panorama eines Sequoia-Baumes. | Yosemite Reisebericht
Den bringt man schwer aufs Foto 😉

Der El Capitan, den man wahrscheinlich schon mal wo auf einem Foto gesehen hat, sieht auch in Echt gigantisch aus. Ich war sehr erstaunt als ich erfahren habe, dass der Berg gerade mal 2307 m hoch ist.

Der El Capitan, der wahrscheinlich bekannteste Berg im Yosemite Nationalpark. | Yosemite Reisebericht
Der El Capitan, der wahrscheinlich bekannteste Berg im Yosemite NP.

Yosemite Reisebericht

Wie schon erwähnt war nicht die beste Jahreszeit um Wasserfälle zu fotografieren. Die wenigen, die noch Wasser führten, waren auch eher sehr schmal. Spaß hat es trotzdem gemacht das neue Stativ auszuprobieren 😉

Yosemite Reisebericht

Yosemite Reisebericht

Die Barrel View - von hier sieht man den El Capitan und den Half Dome. | Yosemite Reisebericht
Die Barrel View – von hier sieht man den El Capitan und den Half Dome.

Man kann es kaum glauben aber nach der Besichtigung einiger Berge, der Wasserfälle und dem Schießen vieler Fotos war schon wieder ein ganzer Tag vorbei und wir waren echt froh, dass wir uns ein Hotelzimmer im Yosemite Nationalpark gebucht hatten. Aufs weiter fahren hätten wir echt keine Lust mehr gehabt. Das Hotel war aus dem Grund besonders, da es noch aus der viktorianischen Zeit stammte (errichtet 1879) und sich seit damals kaum verändert hat. Die Zimmer hatten großteils kein Bad, es gab keinen Fernseher und kein Internet und gerade mal zwei Steckdosen. Natürlich gab es auch keinen Kühlschrank, keine Kaffeemaschine und keine Mikrowelle, wie wir es eigentlich aus den anderen Motels gewohnt waren. WLAN gab es nur im Internetzimmer und wegen der Bären durfte man weder Essen noch Toilettartikel im Auto lassen (das musste man sogar unterschreiben). Aber wir landeten mit unserem Zimmer einen Jackpot. Da wir scheinbar die allerletzen waren, die für diese Nacht ein Zimmer gebucht haben, bekamen wir den Lobby Room, in den man direkt durch Lobby und Klavierzimmer ging. Das war irgendwie cool! Wir wurden bis halb 10 mit lauter Klaviermusik beschallt, aber da wir so müde waren, schliefen wir trotzdem um halb 9 ein 😉

Gut erholt ging es am nächsten Morgen nochmal in den Nationalpark, da wir noch auf den Glacier Point wollten. Dort sahen wir dann zum ersten Mal eines der kontrollierten Waldfeuer, die es im Yosemite gibt. Dabei werden bestimmte Bereiche des Waldes absichtlich abgebrannt, damit kleines, brennbares Material verschwindet und so ein ungewollter größerer Brand (die es dort öfters gibt) nicht genug brennbares Material vorfindet. Da das Feuer kontrolliert wird, wird nur so viel abgebrannt, dass die Bäume keinen größeren Schaden davon tragen und danach wieder weiter wachsen können. Diese Brände dauern teilweise mehrere Wochen und Schilder weisen an vielen Stellen darauf hin, so dass nicht ständig die Feuerwehr benachrichtigt wird.

Ein paar Bäume und Rauchschwaden.
Hier raucht es gewaltig!

Vom Glacier Point sahen wir den Yosemite Nationalpark noch einmal aus einem anderen Blickwinkel. Die Aussicht von dort war toll, bis auf die Rauchschwaden natürlich 🙂

Ich und ein großer Felsen.
Schon wieder ein Riesenstein 😉

Ein "Nahaufnahme" vom Half Dome.
Ein “Nahaufnahme” vom Half Dome.

Die Fahrt nach San Jose

Nach dem Vormittag im Yosemite hatten wir eine etwas längere Fahrt vor uns. Zwischen dem Glacier Point und dem Lick Observatory, das wir unbedingt sehen wollten, lagen etwa 4,5 Stunden Autofahrt. Eine halbe Stunde bevor zugesperrt wurde, erreichten wir unser Ziel 😉

Ein Baumwollfeld.
Etwas überraschend – ein Baumwollfeld 🙂

Das Lick Observatorium befindet sich am Mount Hamilton. Dort gibt es neun Teleskope, zwei davon konnten wir besichtigen. Das älteste, der Great Lick Refractor, war bei der Erbauung 1888 das größte und ist nach wie vor das zweitgrößte Teleskop der Welt. Jetzt werden natürlich bessere Teleskope gebaut, die sind allerdings viel kompakter. Das Museum wäre sicher auch spannend gewesen aber da hätten wir früher dran sein müssen 😉

Der "Great Lick Refactor" - das zweitgrößte Teleskop der Welt.
Der “Great Lick Refactor” – das zweitgrößte Teleskop der Welt.

Eines der Teleskope im Lick Observatory.
Dieses Teleskop ist noch in Betrieb.

Das alte Hauptgebäude vom Lick Observatorium.
Das alte Hauptgebäude.

Die Nacht verbrachten wir auf einem ziemlich coolen Campingplatz – mit der süßen Hündin Tessa als Nachbarin.

Computer History Museum

Ganz klar, wenn wir schon in San Jose vorbeikommen müssen wir natürlich ins Computer History Museum. Es gab Ausstellungen zu verschiedenen Themen der Computergeschichte (vom Abakus über die ersten Computer zu den ersten Spielkonsolen) und Ausstellungen zu Themen wie selbstfahrende Autos und Computerspiele. Wir sahen auch eine Demonstration eines Computers aus dem Jahre 1963. Da früher nur Frauen das Eintippen der Daten auf Schreibmaschinen ausführten, wurde eine Frau aus dem Publikum für die Demonstration gesuchte – diese Ehre wurde mir zu teil 🙂 Ich durfte meinen Namen mit einer Schreibmaschine auf eine Lochkarte übertragen. Diese Lochkarte wurde dann in den “Computer” gesteckt und wenig später kam beim Drucker (der unter dem Boden mit einem dicken Kabel verbunden war) ein großer Zettel mit meinem Namen raus.

Las Vegas, das Death Valley, der Yosemite Nationalpark, das Lick Observatorium und das Computer History Museum waren weitere tolle Erlebnisse in unserem Urlaub. Bleibt dran um zu lesen was wir in den vier Tagen in San Francisco noch alles erlebt haben 🙂

West-USA: Arizona – Kakteen, Bären und Football (Teil 2)

Nach den ersten paar Tagen unseres USA-Urlaubes, die wir in Colorado verbracht haben, ging es weiter nach Arizona. Es erwarteten uns wieder Nationalparks, noch mehr American Football, Bären und Wölfe, Steine, Kakteen, Wüste und 38°C Außentemperatur. Es sind wieder viele, viele Fotos entstanden. Wir haben die schönsten für euch rausgesucht 🙂

>> Hier geht es zum Reisebericht über Colorado (Denver, Pikes Peak, Mesa Verde)

Monument Valley

Dass das Monument Valley kein Nationalpark ist, merkt man relativ bald. Die Beschilderung ist nicht ganz so gut wie im Nationalpark und obwohl in der Broschüre stand, dass es eine Straße gibt, die auch gewartet wird, war das Fahren dort katastrophal. Der viele Sand ist noch kein Problem, aber die Schlaglöcher und die Waschbrettpisten sind sehr unangenehm zum Fahren. Patrick hat sich an seine Mongolei-Reise zurück erinnert 😉 Was man im Valley gut sieht sind die unterschiedlichen Gesteinsformationen, hauptsächlich Mesa (dt.: Tafelberg) und Butte (dt.: Härtling). Butte sind viel höher als breit. Mesa hingegen sind generell größer als Butte und außerdem sind sie breiter als hoch. Mesa sind auch ziemlich flach, was auch den Namen erklärt, denn “mesa” bedeutet “Tisch” auf spanisch.

West Mitten Butte, Merrick Butte und East Mitten Butte.
West Mitten Butte, Merrick Butte und East Mitten Butte – die drei bekannten Gesichter des Monument Valley.

Monument Valley

Monument Valley

Monument Valley

Monument Valley

Monument Valley

Hallo, Utah!

Hallo, Arizona!

Petrified Forest Nationalpark

Der versteinerte Wald – für mich war recht früh in der Reiseplanung klar, dass ich das sehen muss! Im Petrified Forest Nationalpark gibt es einerseits bunt gestreifte Berge und andererseits versteinerte Baumstämme. Durch Erosion ist die Rainbow Desert (“Regenbogenwüste”) enstanden, in der man lila, blau, grau, weiß, … gestreifte Berge bewundern kann. Die versteinerten Bäume entstanden als Baumstämme umstürzten und von Schlamm und Wasser bedeckt wurden. Aufgrund des fehlenden Sauerstoffes zersetzen sie sich extra langsam. Nach und nach lagerten sich Quarz und Chalcedon ein und erstzten die Holzstrukturen.

Die Straße am Weg zum Petrified Forest
Auf zum Petrified Forest!

Am Anfang der Nationalparks gibt es meistens ein Besucherzentrum, wo man sich Informationen holen kann und oft ist auch ein kleines Museum dabei. Die Auskünfte in den Besucherzentren waren meistens nicht so hilfreich, da ist es besser man hält sich an die Broschüren und Landkarten, die überall gratis aufliegen.

Das Petrified Forest Visitor Center.

Ein versteinerter Baum im Museum.
So sieht ein versteinerter Baum aus wenn man ihn poliert.

Ein versteinerter Baum aus dem Petrified Forest.
Ein versteinerter Baum aus dem Petrified Forest.

Ein versteinerter Baum aus dem Petrified Forest.
Ein versteinerter Baum aus dem Petrified Forest.

Uhren mit den verschiedenen Zeitzonenen.
Das mit den Zeitzonen ist hier nicht immer eindeutig.

In diesem Nationalpark gibt es einige kurze Wanderwege, wo man die bunten Berge und Bäume super ansehen und fotografieren kann. Wir sind den Painted Desert Trail und den Crystal Forest Trail gegangen. Das sind alles wirklich ganz kurze Strecken (ein paar hundert Meter) und sogar asphaltiert. “Längere” Strecken wie die Blue Mesa Loop (3,5 km) kann man mit dem Auto fahren.

Petrified Forest Nationalpark.

Petrified Forest Nationalpark.

Petrified Forest Nationalpark.

Petrified Forest Nationalpark.

Im Petrified Forest Nationalpark verläuft auch ein Stück der bekannten Route 66.

Ein Schild der historischen Route 66.
Hier verlief die bekannte Route 66.

Ein Autowrack.

Auch in diesem Nationalpark sieht man Spuren früherer Bewohner, zum Beispiel Zeichnungen in den Steinwänden.

Petrified Forest Nationalpark.

Auf diesem Schild ist ein Wanderweg beschrieben.
Schilder wie dieses gibt es viele. Sogar ganz kurze Wanderwege sind mit dem Hinweis versehen, dass man gut aufpassen soll.

Petrified Forest Nationalpark.

Petrified Forest Nationalpark.

Manchmal bekommt man schon den Eindruck, jeder Steinhaufen und jedes Holzstück ist eine Sehenswürdigkeit. Am nächsten Bild seht ihr einen versteinerten Baumstamm, der früher mal als Brücke gedient hat.

Petrified Forest Nationalpark.

Es hat echt einige Zeit gedauert bis ich einen Raben erwischt habe, aber ich finde die sehen cool aus 😀

Ein Rabe im Petrified Forest Nationalpark.

Nach den bunten Steinhaufen kamen dann endlich versteinerte Bäume. Wenn man die dann in Echt sieht, ist es nochmal cooler als man sich das vorgestellt hat. Ich muss gestehen ich habe mir eher gedacht, dass man da wirklich durch einen Wald geht und dort liegen versteinerte Dinge herum. Aber von dem Wald ist wohl nicht mehr viel übrig. Es gibt einfach ein paar gekennzeichnete Stellen wo auf freier Fläche, die ziemlich sandig ist, versteinerte Bäume und versteinerte Holzstücke herumliegen. In vielen der Bäume sieht man sogar die Jahresringe noch sehr gut.

Einer der vielen versteinerten Baumstämme im Petrified Forest Nationalpark.
Einer der vielen versteinerten Baumstämme.

Mehr Baumstämme.
Noch mehr Bäume!

Ein Arizona-Schild
Die Arizona-Schilder finde ich irgendwie cool 🙂

Grand Canyon

Der Grand Canyon ist ein etwas anderes Kaliber als die Nationlparks, die wir davor besucht haben (Mesa Verde, Petrified Forest). In den kleineren Nationalparks gibt es normalerweise eine große, gut ausgebaute Straße, die durchgeht und ein paar Abzweigungen, die zu Aussichtspunkten führen. Nicht so im Grand Canyon. Im Grand Canyon gibt es mehrere Möglichkeiten, die erste Entscheidung die man treffen muss, ist, ob man sich den North oder den South Rim (“Nord-” oder “Südkante”) ansieht. Wir haben uns den South Rim angesehen, da der mit dem Auto besser zu erreichen ist. Dort gibt es dann einige Wege, die man befahren kann. Außerdem gibt es dort auch einen gratis Shuttlebus (wenn man natürlich zuerst schon Eintritt in den Nationalpark bezahlt hat).

Für diejenigen, die es interessiert: Hier gibt es eine Karte vom Grand Canyon South Rim.

Ausblick in den Grand Canyon
Die Aussicht hier ist genial!

Wir sind zuerst ein Stück mit dem Auto im Park herumgefahren und sind dann mit dem Bus weiter gefahren, da es Teile gibt, die man nicht mit dem privaten Fahrzeug befahren darf. Das wäre wahrscheinlich auch eine Katastrophe, weil im Grand Canyon extrem viele Leute unterwegs sind. Das Praktische ist auch, man kann an vielen Haltestellen aus- und einsteigen, und kann parallel zur Straße im Wald direkt am Rand des Canyons entlang wandern. So bekommt man einen Ausblick, der sonst nicht möglich wäre!

Ein Schuttlebus im Grand Canyon
Damit man kann man zwischen den einzelnen Wanderwegen und Aussichtspunkten hin- und herfahren

Ausblick in den Grand Canyon

Ausblick in den Grand Canyon

Man trifft auch immer wieder nette Touristen, die Fotos von einem machen. Wir haben auch viele Österreicher und Deutsche getroffen.

Wir zwei im Grand Canyon

Ausblick in den Grand Canyon

Ausblick in den Grand Canyon

Ausblick in den Grand Canyon

Man sieht auch den Colorado River, wenn man ganz genau schaut!

Wir zwei im Grand Canyon

Ausblick in den Grand Canyon

Es gibt vier Wanderwege, die ganz in den Canyon hinunter führen. Das sind aber wirklich eher anstrengende Wanderungen und es wird empfohlen zwei Tage dafür einzuplanen.

Hier könnte man ganz hinunter in den Canyon wandern.

Wir haben uns nur ein paar hundert Meter hinunter gewagt 😉

Wir zwei im Grand Canyon

Hier sieht man den Colorado River viel besser!

Ausblick in den Grand Canyon

Ein wichtiger Punkt im Grand Canyon ist auch der Desert View Watchtower, von wo man eine ziemlich gute Aussicht hat. Das merkt man auch an den Menschenmengen dort.

Ein Aussichtsturm: Der Desert View Watchtower.
Unser letzter Stop im Grand Canyon: Der Desert View Watchtower.

Die Ausblick beim Desert View ist echt cool!

Ausblick vom Desert View über den Canyon.

Ausblick vom Desert View über den Canyon.

Da wir nun schon im dritten Nationlpark waren, hat sich auch schon unsere Jahreskarte für den Nationalpark ausgezahlt. Der Pass nennt sich America the Beautiful, kostet 80$ und berechtigt zum Eintritt für einen PKW in alle Nationalparks (ausgenommen sind nur spezielle Angebote des Nationalpark Services, zum Beispiel Alcatraz). Da pro Nationalpark sonst in etwa 20-30$ fällig werden, zahlt sich dieser Pass ab 3 Nationalparks definitv aus.

Wildtierpark Bearizona

Da im Grand Canyon zwei nette Australierinnen so sehr von Bearizona geschwärmt haben, sind wir vor unserer Weiterreise nach Phoenix noch dort hin aufgebrochen. Bearizona ist ein Wildtierpark, durch den man, ähnlich wie bei einer Safari, mit dem Auto durchfahren kann. Die Tiere dort sind alle aus Nordamerika und man bekommt daher einen guten Einblick in die dortige Tierwelt.

Das Tor zu Bearizona - ein Wildtierpark in Arizona!

Es gibt Ziegen, Bisons, Wölfe, Bären und viele andere coole Tiere. Die sind so sehr an Besucher gewöhnt, dass sie auch nahe ans Auto ran kommen. Man darf sogar überall das Fenster runter lassen außer bei den Wölfen und Bären. Bei den Bären ist es sogar so, dass man nicht mit dem Auto stehen bleiben darf, sonst klettern sie aufs Auto wenn ihnen langweilig wird.

Bergziegen
Ich finde Bergziegen sehen genial aus!

Ein weißer Wolf

Juhu, Esel!

Auch Wölfe chillen gerne.

Nach dem Autopark gibt es dann auch noch einen normalen Tierpark, wo man die Gehege zu Fuß besuchen kann. Dort gibt es zum Beispiel Luchse (wunderschön!), ein eigenes Gehege für junge Bären (bei den alten wäre es zu gefährlich) und einige andere Tiere. Besonders niedlich fand ich auch die Füchse!

Ein kleiner Snack für zwischendurch.

Herr (oder Frau) Blue.

Ein Rotluchs – für mich eine große Kuschelkatze.

Oink! Der Sohn Jo ist leider nicht im Bild 🙂

2 nette Ziegen 😉

Ich bin froh, dass wir auf den Tipp der zwei Touristinnen gehört haben, Bearizona war echt ziemlich cool!

Phoenix

Phoenix – was zum Teufel macht man dort? Wir sind hauptsächlich wegen dem Football Spiel nach Phoenix gefahren und auch, weil ich Kakteen sehen wollte. Aber so richtig viel anderes wussten wir nicht über Phoenix. Im Reiseführer entdeckten wir dann auch noch das Musical Instrument Museum, das ganz interessant klang. Als wir dann im Hotel einen Flyer mit Sehenswürdigkeiten fanden, war klar, mehr gibt es dort auch wirklich nicht zu tun.

Richtig cool fand ich eigentlich unser Hotel in Phoenix. Wenn man darüber hinweg sieht, dass das Hotel von einem ziemlich hohen Zaun umzäunt war, war es echt in Ordnung. Das Witzige an dem Hotel war, dass es zur Universität gehört, daher auch der Name Grand Canyon University Hotel, und dort fast nur Studenten arbeiten.

Desert Botanical Garden

Damit ich die ersten Kakteen sehen konnte, mussten wir noch nicht mal in den Botanischen Garten fahren, denn die wachsen in Phoenix sogar am Straßenrand (die meisten wurden natürlich mal dort hin umgesetzt). Für mehr Kakteen-Auswahl ist der Desert Botanical Garden (Botanischer Wüsten Garten) die richtige Anlaufstelle. Tipp: Es gibt einen Studentenrabatt!

Wir waren wieder mal zur richtigen Zeit am richtigen Ort, denn ein Tourguide, der einen Tag zu früh in Phoenix war, hat einfach so eine Tour gegeben. Da erfuhren wir auch Dinge, die man vielleicht sonst nicht mitbekommt, wenn man einfach durch den Garten schlendert.

Ich und ein Kaktus im Desert Botanical Garden Phoenix

Bei der Tour konnten wir zum Beispiel ein eingetrocknetes Vogelnest, dass einmal in einem Kaktus war, ansehen.

Ein eingetrocknetes Vogelnest aus einem Kaktus
Ein eingetrocknetes Vogelnest aus einem Kaktus

Ein Kaktus im Desert Botanical Garden Phoenix

Die laufen da überall herum.

Ein Kaktus im Desert Botanical Garden Phoenix
Eine “umgekehrte Karotte” – zumindest im Botanischen Garten heißt dieser Kaktus so.

Ein Kaktus im Desert Botanical Garden Phoenix

Ein Kaktus im Desert Botanical Garden Phoenix

Ein Kaktus im Desert Botanical Garden Phoenix

Ein Kaktus im Desert Botanical Garden Phoenix

Eine Sonneuhr, die mit Kakteen bepflanzt ist.

Ich habe einen Kräutergarten entdeckt!
Ein Kräutergarten!

Für dieses Foto musste ich lange posieren – es hat sich gelohnt 🙂

Eine rote Blume.
Hier gibt’s nicht nur Kakteen!

Im Botanischen Garten gibt es auch ein Schmetterlingshaus mit 13 verschiedenen Schmetterlingsarten. Da macht Fotografieren echt Spaß, aber man muss schnell sein!

Ein Schmetterling im Schmetterlingshaus.
Der hat mir am besten gefallen!

Musical Instrument Museum (MIM)

Eigentlich waren wir schon müde vom Botanischen Garten (es war echt heiß), aber da das Museum nicht weit weg war (etwa 10 Minuten, obwohl sonst alles sehr weit weg ist in Phoenix), haben wir uns entschieden hin zu fahren. Auch dort kamen wir wieder gerade recht zu einer Tour, die uns einen guten Überblick verschaffte. Das Museum war so groß, dass man selber wohl lange brauchen würde um alle Infos zu lesen. Ich weiß nicht wie es in anderen Musikmuseen ist, aber die Dame hat mehrmals betont, eine Besonderheit dieses Museums sei, dass die Ausstellungsstücke nicht chronologisch sondern geographisch angeordnet waren.

Die Audiotour war richtig gut gemacht, denn man musste nirgends hindrücken. Das Gerät erkannte selbst vor welchem Ausstellungsstück man gerade stand und spielte passende Musik und Erklärungen ab.

Natürlich ist auch Österreich vertreten.

Das Highlight für Patrick waren natürlich die verzierten Gitarren. Es ist wirklich unglaublich wie schön man eine Gitarre mit Perlmutt verzieren kann. Ich kann mir gar nicht vorstellen, wie lange das dauert!

Wunderschön verzierte Griffbretter.
Wunderschön verzierte Griffbretter.

Eine Gitarre mit wunderschönen Perlmutteinlagen

Eine Gitarre mit wunderschönen Perlmutteinlagen - in Form eines Drachen.

Es gab dann auch noch einen Raum wo man selber verschiedene Instrumente ausprobieren konnte. Insgesamt war das Museum ein tolles Erlebnis.

Patrick kann zaubern?

Ich zupfe auf einer Harfe.
Harfen finde ich irgendwie cool 🙂

Das Musical Instrument Museum in Phoenix.
Das Museum sieht auch von außen ziemlich cool aus!

SF @ ARI im University of Phoenix Stadium

Auf diesen Tag haben wir uns schon lange gefreut – endlich ein Footballspiel live sehen! Die Stimmung im Stadion (und davor!) war genial. Schon bei unserer Ankunft im Stadion (3 Stunden vor Anpfiff – wir wollten alles erleben), haben Leute mit ihren Pickups und Pavillons vor dem Stadion gegrillt und gefeiert. Im Stadion (vor der Ticketkontrolle, da kann also jeder Fan hin) sind auch Pavillons aufgebaut. Dort gibt es Leinwände, auf denen man andere Spiele sieht und man kann natürlich Getränke und Essen kaufen.

Beim Einlaufen der Spieler wird ordentlich Wetter gemacht.

Da tut sich schon was in so einem Stadion.

Das Spiel war ein voller Erfolg, die Arizona Cardinals haben 18 – 15 gewonnen. Go Cards!

Weiter geht’s!

Arizona war toll. Das Monument Valley, die zwei Nationalparks Petrified Forest und Grand Canyon und der Tierpark Bearizona haben uns gut gefallen. Phoenix ist zu heiß und auch so nicht wirklich lebenswert aber die drei Programmpunkte dort haben wir gut gewählt. Am Tag nach dem Spiel ging’s gleich weiter Richtung Hoover Dam und Las Vegas. Bleibt auf dem Laufenden!

Weiter geht’s!

West-USA: Colorado (Teil 1)

Wie ihr wahrscheinlich mitbekommen habt, haben wir für heuer eine größere Reise geplant, und zwar einen 3-wöchigen Roadtrip im Westen der USA. Nach längerer Planung war es vor einer Woche endlich so weit, wir sind nach Denver geflogen! Aktuell sind wir in Flagstaff (Arizona) und ich möchte euch in diesem Post schon mal erzählen was wir in Colorado schon alles erlebt haben und vor allem unsere Fotos zeigen.

Am ersten Tag nach unserer Ankunft haben wir uns mit dem Leihwagen Richtung Denver Downtown aufgemacht und sind dort ein bisschen herum spaziert. Wir haben uns eigentlich nicht besonders viel erwartet und waren von der Innenstadt positiv überrascht. Uns sind vor allem die vielen Hochhäuser und einige schöne alte Gebäude aufgefallen. Eine der Hauptattraktionen ist die 16th Street Mall, die Einkaufsstraße in Denver. Es ist unglaublich wie viele Fast Food Lokale und Restaurants man in einer Straße unterbringt. Ich habe mindestens 3 Starbucks gesehen!

Die Union Station ist die größte Haltestelle und der Bahnhof in Denver. Das Gebäude sieht noch immer aus wie früher.

Die Union Station in Denver
Union Station

Nach einem kurzen Sicherheitscheck kann man auch das State Capitol von innen besichtigen. Der Sicherheitsmann bei der Kontrolle war witzig, als er meine Garmin Virb (Action Cam) gesehen hat, hat er uns gleich Tipps zum Mountain Biken und Snowboarden gegeben. So viel Action haben wir aber nicht geplant 😉

Denver State Capitol
Denver State Capitol

Denver State Capitol
Denver State Capitol

Natürlich haben wir im Park auch eine Pferdestatue entdeckt 😉 Die Statue am Bild, der Bronco Buster, wurde 1895 aus Bronze hergestellt.

Pferdestatue in Denver
Pferdestatuen sind in Denver wichtig 😉

Sports Authority Field (Denver Broncos Stadion)

Als NFL (National Football League) Fans haben wir natürlich auch die Gelegenheit genutzt, dass man das NFL Stadion in Denver besichtigen kann. Aktuell heißt es noch “Sports Authority Field at Mile High” bis der neue Sponsor bekannt gegeben wird. Das Stadion in Denver ist das höchst gelegene Stadion der NFL (auf 5280 Fuß = 1 Meile), daher kommt auch der Name Mile High Stadium. Die Tour im Stadion hat etwa 1,5 h Stunden gedauert und war richtig informativ. Wir haben Details über das Stadion erfahren und durften unter anderem eine VIP-Lounge und Umkleidekabinen besichtigen.

Teilweise ist es schon überwältigend wie viel in so ein Stadion investiert wird. Ein Beispiel ist der Rasen, der beheizt wird und unter dem sich ein System befindet, dass ständig das Regenwasser absaugt. Daher ist dieser Rasen nur einer von zwei in der ganzen NFL (insgesamt 32 Stadien), der komplett eben ist, da das Wasser nie stehen bleiben kann.

Die Umkleidekabine der Gastmannschaft im Mile High Stadium.
Die Umkleidekabine der Gastmannschaft.

Die Umkleidekabine der Gastmannschaft im Mile High Stadium.
Das NFL Logo im Teppich ist echt riesig!

Ein Highlight in dem Stadion sind die 7 Broncos, die zum Stadion hinauflaufen. Die Bronzepferde sehen ziemlich cool aus und machen sich auch gut als Fotomotiv 😉 Die Statuen sind auch als Miniaturausgabe an mehreren Orten im Stadion zu sehen.

Pferdestatue vor dem Mile High Stadium.
Eines der 7 Pferde.

Broncos Statue im Mile High Stadium
Mini Broncos, die dem Original nachempfunden sind

Am Ende der Tour durften wir auch noch das Spielfeld besichtigen und konnten uns auch noch selber davon überzeugen, dass der Rasen wunderschön ist! 🙂

Wir vor dem Football-Feld der Denver Broncos.
Patrick ist sogar passend gekleidet 😉

Boulder and Longmont

Da unser Plan eigentlich war, dass wir in den Rocky Mountain National Park fahren, und wir für einen Freund in Boulder einen Brief abgeben wollten, brachen wir am nächsten Tag auf um Boulder und Longmont zu besichtigen. Das mit dem Rocky Mountain National Park ist leider nichts geworden (warum, erfährst du weiter unten), aber wir konnten den Brief abgeben, Boulder besichtigen und in Longmont ein “Oktoberfest” besuchen.

Unser erstes Ziel in Boulder war das Trident Booksellers and Cafe, wo wir den Brief abgeben sollten. Das Cafe ist richtig cool und es gibt auch eine interessante Auswahl an Büchern. Dort werden sogar die Moleskine Notizbücher verkauft, die ich so mag. Am meisten hat es uns aber gefreut, dass es dort guten Espresso und Cold Brew gab, denn ansonsten hat uns der Kaffee in den USA noch nicht oft begeistert. Anschließend sind wir noch in der Innenstadt herumspaziert, die uns wirklich gut gefallen hat.

Das Trident Booksellers and Cafe in Boulder von innen
Das Trident Booksellers and Cafe von innen

Das Trident Booksellers and Cafe in Boulder von außen
Das Trident Booksellers and Cafe von außen

Ich mit einer Katzenstatue in Boulder
Endlich hab ich eine Katze entdeckt!

Auf der Reise nach Longmont kehrten wir in der Brauerei “Left Hand Brewing Company” ein. Dort war zufälligerweise gerade Oktoberfest! Da fühlt man sich fast wie zu Hause, wenn man so viele Dirndln und Lederhosen sieht 😉 Die Brauerei braut selber ziemlich viele verschiedene Sorten, deswegen war es praktisch, dass man ein Probierset mit 4 Sorten in kleineren Gläsern bestellen konnte.

Bier-Kostprobe in der Left Hand Brewing Company.
Das Probierset in der Brauerei.

Ein weiteres Highlight an diesem Tag war dann noch Ellen’s B&B, das wir spontan gebucht hatten. B&B steht in diesem Fall nicht für Bed & Breakfast sondern Bed & Bath & Begone 😉 Wir haben mit den Betreibern, Ellen und Baldy, am Abend noch Reisegeschichten ausgetauscht (die beiden waren echt schon in der ganzen Welt) und am nächsten Tag haben sie uns noch zu einem typischen amerikanischen Diner mitgenommen, damit wir das Frühstücken dort kennen lernen. Echt ein Erlebnis!

Das Wohnzimmer in Ellen's B&B.
Ellen’s B&B.

Pikes Peak

Wie schon erwähnt konnten wir den Rocky Mountain National Park leider nicht besuchen. Schon ein oder zwei Tage davor hatten wir gerüchteweise gehört, dass manche Trails im Nationalpark aufgrund von Schnee gesperrt sein könnten. Wir haben mehrmals die Hotline angerufen und im Internet nachgesehen und nach dem Frühstück war klar, dass die Route, die wir fahren wollten, tatsächlich gesperrt war. Erstmals große Enttäuschung! Doch wir hatten eine Alternative: Wieder an Denver vorbei Richtung Süden nach Colorado Springs und dort rauf auf den Pikes Peak, der höchste Berg in den Rocky Mountains mit 4302 m. Auch da war nicht sicher, ob und wie gut die Straße befahrbar sei, denn auch die Straße (20 Meilen) auf den Pikes Peak war eisig und alles sehr nebelig. Auch dort gab es eine Hotline, die wir mehrmals anriefen, doch die Nachricht war immer die gleiche: Bis Meile 15 kann man fahren und es kann sein, dass noch weiter aufgesperrt wird. Als wir dann beim Info Point waren, hat uns erst mal die Nebelsuppe demotiviert, die uns dort erwartet hat. Nach einigem hin und her haben wir uns dann doch entschieden rauf zu fahren, immerhin kommt man dort wahrscheinlich nur einmal im Leben hin. Und ich sag euch, es hat sich gelohnt! Als wir oben waren, durften wir dann sogar ganz hinauf, das hat dann den Rocky Mountains National Park mehr als gut gemacht 🙂

Rauf auf den Pikes Peak!

Rauf auf den Pikes Peak!

Rauf auf den Pikes Peak!

Es ist kalt!

Die Straßensperre am Pikes Peak.

Rauf auf den Pikes Peak!

Rauf auf den Pikes Peak!

Rauf auf den Pikes Peak!

Rauf auf den Pikes Peak!

Rauf auf den Pikes Peak!

Rauf auf den Pikes Peak!

Rauf auf den Pikes Peak!

Rauf auf den Pikes Peak!

Wir waren echt froh, dass wir raufgefahren sind! So einen tollen Ausblick hatte ich noch nie. Und ich glaube, dass Schnee und Nebel ganz gut waren, damit die Fotos noch cooler aussehen 🙂

Am Weg zum Pikes Peak waren wir auch noch kurz bei der US Air Force Academy stehen geblieben. Das war an sich nicht so spannend aber die Kapelle dort sieht ziemlich interessant aus.

Die Kapelle bei der US Air Force Academy.

Mesa Verde National Park

Unser letzter Stop in Colorado war dann endlich ein Nationalpark. Der Mesa Verde Nationalpark ist bekannt für die sehr gut erhaltenen Behausungen der Anasazi-Indianer. Nationalparks funktionieren in der Regel so, man fährt mit dem Auto durch oder eine Runde (je nachdem ob es mehrere Ein- und Ausgänge gibt) und kann dann an vielen Stellen stehen bleiben und fotografieren. Es gibt auch viele beschilderte Stellen an denen kleinere Wanderrouten weg gehen. Mit Wanderwegen, wie wir sie kennen, kann man das allerdings nicht vergleichen, da fast alles asphaltiert ist und aufgrund der vielen Schilder man gar keine Möglichkeit hat, sich zu verlaufen.

Es gibt auch Nationlparks mit Campingplätzen, so auch der Mesa Verde NP. Dort haben wir zum ersten Mal im Auto geschlafen. Der Campingplatz war ziemlich cool, die einzelnen Stellplätze waren durch Gebüsch voneinander getrennt und jeder Platz hatte einen Tisch mit Bänken und eine Lagerfeuerstelle. Der Preis von 9$ für Feuerholz war nicht so cool, deswegen haben wir uns das erspart.

Ich im Mesa Verde Nationalpark
Die Aussicht war ein Traum!

Behausungen der Anasazi-Indianer im Mesa Verde National Park
So sahen die Behausungen der Anasazi-Indianer aus

Behausungen der Anasazi-Indianer im Mesa Verde National Park

Behausungen der Anasazi-Indianer im Mesa Verde National Park

Ich finde diesen Nationalpark und auch die, die wir seit dem besucht haben, sehr gut organisiert. Die Karten und Beschilderungen sind wirklich hilfreich dabei zu entscheiden, was man sehen will. Denn man könnte in den meisten Nationalparks Tage verbringen. Lustig fanden wir die Hinweise, die wirklich immer und überall stehen, dass man ausreichend trinken soll und aufpassen soll und dass wandern sehr gefährlich ist, obwohl die meisten Routen mit einem Spaziergang vergleichbar und kürzer als 2km sind 😀

Weiter geht’s …

Das waren die Highlight aus Colorado und ein kleiner Einblick in unsere Fotos. Momentan sind wir in Arizona und auch hier gefällt es uns sehr gut. Weitere Berichte folgen! 🙂

USA Reise 2017 – Die Eckdaten

Vor einiger Zeit hatte ich ja am Blog und auf Facebook darum gebeten, dass ihr uns bei der Reiseplanung helft. Ich bin überwältigt wie viele tolle Tipps wir bekommen haben! Jetzt sind es noch 1,5 Monate bis zur Reise und einiges ist schon viel konkreter.

>> Zum ersten Teil der Planung

Hard Facts

Reisezeit: 22 Tage
Hinflug: Wien – Frankfurt – Denver
Die Route: Denver – Phoenix – Las Vegas – San Francisco
Heimflug: San Francisco – Frankfurt – Wien

Der Flug

Für den Flug gab es mehrere Möglichkeiten. Zum Beispiel konnten wir von München oder Wien wegfliegen. Wir haben auch überlegt ob wir wieder von Denver nach Hause fliegen und einen Inlandsflug von San Francisco nach Denver nehmen. Als billigste und komfortablste Variante hat sich die Option Wien – Frankfurt – Denver / San Francisco – Frankfurt – Wien herauskristallisiert. Wien ist für uns praktischer als München, da der Flughafen näher ist und man mittlerweile auch ohne Umsteigen direkt mit dem Zug hinfahren kann. Um diesen Flug zu finden haben wir schon ein bisschen Zeit investiert und auch das Datum unserer Reise um ein paar Tage verschoben. So sind wir von einer ersten teureren Variante (noch dazu von München und mit Inlandsflug in den USA) von etwa 1100 Euro auf 750 Euro p.P. gekommen. Vergleichen lohnt sich auf jeden Fall!

Falls du an Flugangst leidest (was bei uns zum Glück nicht der Fall ist!), schau doch mal bei Tanjas Artikel Reisen mit Flugangst und Höhenangst – Meine Erfahrungen vorbei!

Fliegen mit Handgepäck

Da wir vorhaben nur mit Handgepäck nach Amerika zu fliegen, haben wir uns 2 Handgepäcks-Rucksäcke bestellt, die genau die maximal erlaubten Abmessungen haben. In den nächsten Wochen werden wir mal testen wie wir die Rucksäcke am besten befüllen um das notwendigste dabei zu haben. Am Ankunftsflughafen bekommen wir ja sofort einen Leihwagen und brauchen uns um den Platz keine Sorgen mehr zu machen. Drüben werden wir uns dann einen Koffer kaufen um alles was wir während der Reise dazu kommt, mit heim nehmen zu können.

Die Route

Dank eurer Tipps und unserer Recherche haben wir die Route nun halbwegs fixiert. Hilfreich war auch ein Büchlein mit Tipps und Reiseempfehlungen, das uns ein Arbeitskollege gebastelt hat. Die Hauptziele sind Denver – Phoenix – Las Vegas – San Francisco. Ob wir dann von Phoenix aus noch ein bisschen weiter in den Süden fahren wird sich noch zeigen. Das hängt dann vielleicht auch davon ab ob es dort im Oktober wirklich noch über 30 Grad hat 😉

Screenshot unserer Westküsten-Route.
So sieht die geplante Route aus.

  • A: Denver
  • B: Monument Valley
  • C: Petrified Forest
  • D: Phoenix
  • E: Flagstaff
  • F: Las Vegas
  • G: Death Valley
  • H: Big Sur
  • I: San Francisco

Leihauto

Firmen, die Leihautos vermieten, gibt es in den USA wie Sand am Meer. Nach einigem Suchen haben wir uns für die Firma avis entschieden, da sie auch eine österreichische Seite und Hotline haben. Das könnte praktisch sein, falls es Probleme gibt. Wir haben uns für ein Auto der Klasse F “Intermediate SUVs” entschieden, da es eine komfortable Größe hat und nicht viel teurer als kleinere Autos aber viel billiger als wirklich große Autos ist.

Es gibt eine Übersicht über die Flotte von avis, wo man sieht welche Autos in jeder Kategorie sind. Für mich als Ford Fan wäre es natürlich cool, wenn wir den Ford Escape bekommen. Mit diesem Auto könnte es sich sogar ausgehen, dass wir manchmal im Auto schlafen, was uns noch etwas mehr Spontanität auf der Reise geben würde.

Einmal haben wir ja schon mit dem Auto Urlaub gemacht als wir aus einem Renault Scenic ein Campingmobil gemacht haben!

Geplante Unternehmungen

Mit Hilfe von Freunden, Reiseführern und natürlich dem Internet haben wir viel recherchiert was wir unternehmen können und Fixpunkte heraus gesucht. Darum herum haben wir die Route (siehe oben) festgelegt.

1. Fixpunkt: NFL-Spiel SF @ ARI

Für uns als NFL Fans war es klar, dass wir uns ein NFL Spiel ansehen müssen. Da es in Denver, Phoenix und San Francisco je eine Mannschaft gibt, hatten wir einige Spiele zur Auswahl. Schlussendlich haben wir uns für San Francisco 49ers @ Arizona Cardinals entschieden. Unsere Vorfreude ist ziemlich groß! *_*

National Parks & Petrified Forest

Für mich war von Anfang an klar, dass ich den Petrified Forest sehen will und der lässt sich super in die Route einbauen (Bei C in der Karte). Benannt ist der Wald nach den versteinerten Bäumen, die man dort vorfindet.

Außer dem Petrified Forest wollen wir uns auch noch andere National Parks ansehen. Der Eintritt für einen National Park kostet pro Fahrzeug mit allen Insassen zwischen 20 und 35$. Wenn wir drei bis vier Nationalparks besuchen, zahlt sich wahrscheinlich schon ein Jahrespass für 80$ aus.

Zu erledigen

Im Gegensatz zum letzten Post gibt es nicht mehr viele Entscheidungen zu treffen. Wir haben uns schon einen groben Überblick über Hotels verschafft und entschieden, dass wir in jeder Stadt zwei Nächte (in San Francisco eher 3 bis 4) verbringen wollen.

Um in die USA einreisen zu dürfen benötigen wir kein Visum, müssen aber mindestens 72 Stunden davor das esta ausfüllen. Mehr Hinweise zur Einreise, zur Sicherheit im Land und zum Beispiel die Ein- & Ausfurhrbestimmungen findet ihr normalerweise auf der Seite eures Außenministeriums: Reiseinformationen für Österreich

Zusammenfassung

Wir haben Flugtickets, ein Leihauto und Tickets für das Football-Spiel. Wir haben uns einen Überlick über Hotels verschafft und überlegt was wir alles mitnehmen wollen (Handgepäck und die Kameratasche und eine Laptoptasche). Das heißt, das wichtigste ist erledigt. Wir sind jetzt schon ziemlich aufgeregt und freuen uns richtig auf die Reise. Vor allem aufs Fotografieren freue ich mich, da es im Westen der USA unendlich viel schöne Natur gibt.

Habt ihr noch Last Minute Tipps? Und was habt ihr heuer so vor?

Cole Slaw – der cremige Krautsalat aus den USA

Eine meiner Lieblingsbeilagen beim Grillen ist der Cole Slaw. Bisher haben wir ihn jedes Mal gegessen, wenn wir Pulled Pork gemacht haben. Es ist aber auch der geeignete Salat für viele andere Fleischgerichte. Das Rezept für den Cole Slaw habe ich auf dem genialen Blog tasteoftravel.at gefunden, von dem wir auch schon andere Rezepte nachgekocht haben. Dort findet ihr auch verschiedene Cole Slaw Variationen und Zutaten, die man dazu geben oder weglassen kann.

Dieser amerikanische Krautsalat ist sehr einfach und schnell zuzubereiten, man sollte nur darauf achten, dass man ihn bis zu eine Stunde vor dem Essen vorbereitet, damit das Kraut weich wird.

Zutaten

Wir haben das Rotkraut weg gelassen, da wir viel weniger Cole Slaw gemacht haben als im oben verlinkten Rezept und 1/4 Weißkrautkopf ausreichend war. Auch die Zutaten für das Dressing habe ich etwas verändert, da hab ich einfach nach Gefühl abgeschmeckt.

1/4 Weißkraut
2 Karotten

100 g Mayo
1 EL Sauerrahm
2 EL Essig
2 EL Zucker
1.5 EL Estragon Senf
Salz
Pfeffer

Den Cole Slaw zubereiten

Den Strunk vom Weißkraut entfernen und anschließend fein schneiden oder hobeln. Das Weißkraut in eine Schüssel geben und mit den Händen fest zusammen drücken, dann wird es meiner Erfahrung nach weicher. Die Karotten grob raspeln und dazu geben.

Ein Krautkopf
Die Grundzutat für den Cole Slaw.

Die restlichen Zutaten sind fürs Dressing und müssen gut verrührt werden. Das Dressing gut mit dem Kraut vermischen und abschmecken. Dann 15-60 Minuten vor der weiteren Verwendung im Kühlschrank stehen lassen.

Die fertige Schüssel Cole Slaw.
Er ist so cremig wie er aussieht!

Serviervorschlag

Wir haben Cole Slaw bisher meistens zu Pulled Pork gegessen, es passt aber auch hervorragend zu normalen Burgern oder als Beilage beim Grillen. Man muss ihn auch gar nicht in Burger oder Brötchen einfüllen sondern kann ihn wie einen normalen Krautsalat dazu essen.

Cole Slaw in einer Pulled Pork Semmel.
Cole Slaw passt perfekt zu Pulled Pork!

Cole Slaw in einem Pulled Pork Burger.
Cole Slaw passt perfekt zu Pulled Pork!

Planung der perfekten USA Reise

Heute gibt es wieder einmal einen Reisepost von mir – allerdings keinen Bericht, da die Reise noch gar nicht statt gefunden hat. Warum das Ganze? Einerseits möchte ich ein paar Tipps geben wie man Reisen zu zweit oder mit mehreren anderen Personen praktisch planen kann, andererseits möchte ich euch bei unserer Urlaubsplanung um Hilfe bitten. Eine USA Reise ist ein großes Vorhaben und man benötigt etwas mehr Planung als für einen Tagestrip nach Wien.

Im Folgenden erzähle ich euch was wir schon geplant haben und wobei wir eure Hilfe brauchen. Im Post und ganz unten findet ihr einige Fragen, die wir noch haben. Lass doch ein Kommentar mit deinen Tipps da oder verlinke zu deinem USA-Reisebericht!

Hard Facts

Wo? USA
Wann? Herbst (September/Oktober) 2017, ca. 3 Wochen (warum erfahrt ihr weiter unten)
Was? Road Trip

Urlaubsplanungen bisher

In den letzten 3 Jahren waren Patrick und ich gemeinsam schon viel unterwegs. Wir haben für jeweils ein paar Tage Salzburg, Graz und Wien angesehen. Außerdem waren wir ein paar Tage in München, zwei Wochen in Schweden und ein paar Tage in den Wildalpen.

Jeder dieser Urlaube benötigte mehr oder weniger Planung. Von Packlisten bis hin zu Öffnungszeiten, Routen, Eintrittspreisen usw. habe ich alles gerne an einem Platz und das am besten digital.

Software-Unterstützung

Als IT-Freaks planen wir unsere Urlaube natürlich unterstützt durch verschiedene Programme. Wer sich nicht für Software interessiert, kann gleich weiter runter hüpfen 😉

Die erste Anlaufstelle ist immer ein neuer Ordner in unserem gemeinsamen OneDrive-Folder. Da werden schon lange bevor ein Urlaub überhaupt geplant wird, Ideen und Links gesammelt. Es gibt zum Beispiel noch keinen konkreten Plan, wann wir mal nach Berlin reisen wollen, aber da uns beide die Stadt interessiert, speichern wir in diesem Ordner Dinge, die wir zufällig wo sehen und uns anschauen wollen, falls wir mal hinkommen.

Screenshot von unserem gemeinsamen Urlaubs-OneDrive Ordner.
Ordner für alle (zukünftigen oder vergangen) Urlaubsziele.

Wenn es dann konkreter wird, kommen noch andere Tools zum Einsatz. Bei einem Urlaub mit mehreren Stops oder einer längeren Route basteln wir auf jeden Fall eine Karte (siehe weiter unten).

Außerdem verwenden wir ein Tool, bei dem man Notizen teilen kann. Beim Schweden-Urlaub war das OneNote, wo wir zum Beispiel unsere Camping-Packliste angelegt haben. Das praktische an so einem Programm ist, dass man es auch jederzeit vom Handy aus abrufen kann.

Screenshot von unserer Camping-Packliste im OneNote.
Im OneNote haben wir unsere Campingliste für Schweden verwaltet.

Da ich mit OneNote nicht ganz zufrieden bin und auch so mittlerweile für fast alles Evernote verwende, planen wir den aktuellen Urlaub in einem geteilten Evernote-Notizbuch. Mit dem Programm kann man leicht mehrere Notizen anlegen und so unterschiedliche Themen gut strukturieren. Ich verwende es auch um Links und Screenshots zu speichern.

Screenshot von einer Notiz im Evernote.
In Evernote sammeln wir nun Tipps von anderen.

Nochmals zusammen gefasst:

  • Ein gemeinsamer Ordner: OneDrive, oder auch Dropbox, Google Drive (die zwei mag ich aber nicht besonders)
  • Ein digitales Notizbuch: Evernote oder OneNote
  • Eine Karte: Google Maps

>> Für Reiseblogger: Karten in Blog Posts einfügen

Community Unterstützung

Um die besten Sehenswürdigkeiten zu finden und Tipps zu bekommen, frage ich natürlich Freunde und Bekannte um Tipps und auch online nach Hinweisen. Für meine Bulgarien-Reise (September 2016) habe ich zum Beispiel auch auf instagram um Tipps gefragt. Manchmal bekommt man da auch echt hilfreiche Infos oder Links zu Blogposts von anderen Bloggerinnen, doch dieses Mal war es leider nicht so. Wahrscheinlich war einfach meine Foto nicht aufregend genug 😉

War von euch schon jemand in #Sofia #Bulgarien? #Reisetipps?

A post shared by Verena Haunschmid (@_katzentante) on

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Für die aktuelle Reise habe ich eine Umfrage auf Twitter gestartet. Das Ergebnis hat uns leider noch nicht klüger gemacht 😉

//platform.twitter.com/widgets.js

Bisher haben wir auch zwei Freunde um Tipps gefragt, die beide im Westen der USA gewohnt haben. Da haben wir schon einige gute Hinweise bekommen was wirklich sehenswert ist und was eher nicht. Und hier kommt ihr zum Einsatz: Was sind eure persönlichen Erfahrungen? Welche Fragen wir noch haben findet ihr ganz unten 🙂

Was interessiert uns?

Wie ihr unseren früheren Reiseberichten entnehmen könnt, interessieren uns sowohl kurze Städtetrips, also auch Road Trips und Wanderungen mit viel Natur. Für uns wäre es also optimal eine Route zu haben, auf der wir mit dem Auto von Start- zu Endflughafen fahren können und dabei einige interessante Städte und Nationalparks abklappern könnten.

Als große National Football League (NFL) Fans wäre es uns natürlich wichtig ein Spiel zusehen und eventuell auch ein oder zwei Stadien zu besichtigen. Da die NFL Season im September wieder los geht, planen wir unsere Reise im September oder Oktober.

>> Alle NFL-Posts am Blog ansehen

Option 1: West-USA

Die erste Option mit der wir uns schon ausführlicher beschäftigt haben, ist eine Reise entlang der West Coast.

Eine mögliche Route

Wir haben uns mal eine Route überlegt, die uns an vielen Städten vorbeiführt. In orange seht ihr die Tipps von unserem Arbeitskollegen. Alles geht sich da sicher nicht aus.

Eine mögliche Route für unsere USA Reise von Denver nach San Francisco.
Version 1 unserer West-Coast Route.

Hier gibt’s immer die aktuelle Karte. Wenn du auf die einzelnen Punkte klickst, siehst du Genaueres.

West-USA: Fixpunkte

Falls unsere Entscheidung auf die West-USA fallen würde, haben wir schon einige Fixpunkte. Wir würden uns auf jeden Fall ein Football Spiel der Denver Broncos ansehen und das University of Phoenix Stadium besichtigen. Außerdem sollen ein oder zwei Nationalparks am Plan stehen, zum Beispiel Yosemite.

Option 2: Ost-USA & Kanada

Die andere Option ist natürlich ein Road Trip entlang der East Coast. Beides gemeinsam abzuklappern steht für uns außer Frage, da für unser geplanten Punkte zu wenig Zeit bleiben würde.

Eine mögliche Route

Wenn es uns in den Osten verschlagen sollte, können wir einige kanadische Städte abklappern. Miami wird sich dann wohl nicht ausgehen, weil die Stadt schon sehr weit weg ist vom Rest.

Eine mögliche Route für unsere USA Reise von Denver nach San Francisco.
Version 1 unserer East-Coast Route.

Hier gibt’s immer die aktuelle Karte:

Weitere interessante Punkte

Egal für welche Route wir uns entscheiden gibt es Dinge, die ich unternehmen bzw. sehen möchte. Selbst wenn wir nicht in den Westen der USA kommen, wo unsere beiden Lieblingsteams zu Hause sind, werden wir uns ziemlich sicher ein Spiel oder Stadion ansehen. Das ist auch der Grund warum wir im Herbst nach Amerika wollen, da dann wieder die NFL Season startet.

Ich möchte auch mal unbedingt in ein typisches Diner wie man es aus den amerikanischen Serien kennt 😉 Auf unserer Essens-Agenda steht auch mindestens ein gutes Steak.

Es würde sich auch anbieten ein Konzert zu besuchen, falls zufällig zu der Zeit eine Band spielt, die uns gefällt. Könnt ihr uns eine coole Location empfehlen, die sehenswert ist?

Was ist zu organisieren?

Es gibt viele Dinge, die zu organisieren sind, unabhängig davon, ob wir nun die East- oder West-Coast bereisen wollen.

Einer der ersten Punkte wird trotzdem sein uns für East- oder West-Coast und in weiterer Folge für eine grobe Route zu entscheiden.
Anschließend müssen wir uns entscheiden wie wir fliegen. Eine Möglichkeit ist, den gleichen Start- und Endflughafen zu wählen (normalerweise ist es billiger, wenn man wieder vom gleichen Flughafen heim fliegt). Falls wir das machen, müssen wir entweder eine Runde mit dem Auto fahren oder mit einem Inlandsflug wieder zum Startflughafen zurück fliegen. Hier muss man sich überlegen was finanziell und zeitmäßig mehr Sinn macht. Eine andere Möglichkeit ist nach Denver zu fliegen und von San Francisco nach Hause zu fliegen.

Der nächste Punkt ist ein Mietauto um überhaupt von A nach B zu kommen. Die Anzahl an Autovermietungsfirmen ist überwältigend. Von hertz.at im höheren Preissegment bis hin zu budget.com mit billigen Angeboten, gibt es sehr viele unterschiedliche Optionen um ein Auto zu mieten. Bei der Menge an Möglichkeiten wäre es echt super wenn jemand einen Tipp für uns hätte 🙂

Damit werden wir nicht weit kommen 😉 (pp)

Ein etwas aufwändigerer Punkt sind Übernachtungsmöglichkeiten, da man wahrscheinlich bei vielen Hotels schon im Vorhinein buchen muss, wir aber auf unserer Route dann auch eine gewisse Flexibilität haben wollen. Welche Erfahrungen habt ihr da gemacht?

Unser Zimmer im Story Hotel Signalfabriken (pp)

Eure Hilfe ist gefragt!

Nun haben wir noch einige Fragen und Dinge, bei denen wir uns einfach noch nicht sicher sind. Daher bitte ich euch um Hilfe!

  • Welche Autovermietungsfirma könnte ihr uns empfehlen? Von welchen rätst du uns ab? Die gibt es scheinbar wie Sand am Meer und die Preise sind extrem unterschiedlich.
  • West- oder East-Coast? Was ist dein Favorit?
  • Welche Sights dürfen wir auf keinen Fall verpassen und was können wir getrost auslassen?
  • Kann man LA und Las Vegas auslassen wenn man kein Partymensch ist? 😉
  • Hast du einen Geheimtipp bzgl. Hotel oder einer anderen Übernachtungsmöglichkeit?
  • Was ist dein Geheimtipp für die perfekte USA Reise?

Maple-Bacon Cookies

Heute ist Super Bowl! Um das Event möglichst amerikanisch zu gestalten muss man irgendetwas Ausgefallenes essen. Dieses Jahr haben wir uns für Maple-Bacon Cookies entschieden.

Super Bowl Party 2016: Pretzel Bites mit Speck-Bier-Käse-Dip

Zutaten

Ergibt ca. 32 Kekse.

7 Streifen Bauchspeck
Ein paar EL Ahornsirup1 cup (ca. 250 g) brauner Zucker
1 Pkg. Vanillezucker
115 g Butter
1 Ei
100 ml Ahornsirup

mind. 400 g Mehl
1 TL Salz
1/2-1 Pkg. Backpulver

Zutaten für die Maple-Bacon Cookies.
Unsere Zutaten.

Das Rezept, das wir im Internet gefunden haben, haben wir ein bisschen angepasst. Laut der Zutatenliste benötigt man nur 2 cups Mehl, was ca. 300 g entspricht. Allerdings ist das definitiv zu wenig und wir haben dann noch einiges dazu gegeben, sonst fließen sie zu weit auseinander wie ihr den Fotos weiter unten entnehmen könnt 😉

Maple-Bacon Cookies

Backrohr auf 175°C vorheizen.

Der Speck

Die Speckstreifen werden mit Ahornsirup bestrichen und dann knusprig gebraten oder gebacken. Am besten werden die Speckstreifen, wenn man sie ins Backrohr gibt. Damit der Ahornsirup nicht überall hinfließt und das ganze Backrohr klebrig wird, haben wir ein Backblech mit Backpapier belegt und auf die unterste Stufe geschoben. Die Speckstreifen werden dann auf das Gitter gelegt und mind. 10 Minuten gebacken bis sie ganz knusprig sind. Anschließend werden sie in kleine Stücke oder Streifen geschnitten.

Speck für die Maple-Bacon Cookies.
Speck für die Maple-Bacon Cookies.

Speck im Backrohr.
Der Speck muss schön knusprig werden!

Super knuspriger Speck!
Super knuspriger Speck!

Knuspriger Speck in Stückchen geschnitten.
Speck-Brösel 😉

Der Keksteig

In einer großen Schüssel den braunen Zucker mit dem Butter mixen bis die Mischung flaumig wird. Damit das einfacher geht haben wir den Butter vorher etwas erwärmt. Dann wird das Ei ebenfalls mit dem Mixer dazu gerührt und zu guter Letzt der Ahornsirup.

In einer anderen Schüssel werden Mehl, Backpulver und Salz gut vermischt.

Gib nun die Mehlmischung auf dreimal zur Ei-Zuckermischung. Die hebe ich dann immer mit einem Löffel unter und nicht mit dem Mixer. Anschließend kommt der Speck dazu.

Jetzt muss der Teig eine Stunde rasten.

Keksteig in einer Schüssel.
Der Keksteig schmeckt sehr gut!

Speck im Keksteig.
Der Speck kommt auch in den Teig.

Die erste Charge

Das Backrohr nun noch einmal auf 175°C vorheizen.

Der Teig kam mir nach dem Rasten etwas flüßig vor, weshalb wir gleich noch etwas Mehl dazu gaben. Im Rezept steht zwar geschrieben, dass man die Kugeln mit den Händen formen soll, aber das war mit dieser Konsistenz nicht möglich. Deswegen habe ich zwei Löffel verwendet um etwa 1 EL Teig zu einer Kugel zu formen.

Anschließend ca. 12-15 Minuten backen, bis der Rand der Kekse leicht braun wird. Danach noch etwa 2 Minuten auf dem Blech lassen. Dann kannst du sie auf einem Teller oder in einer Keksdose aufbewahren.

Kugeln geformt aus dem Keksteig.
Kekskugeln für die erste Charge.

Hier forme ich die Maple-Bacon Cookies.
Am einfachsten geht’s mit zwei Löffeln.

Patrick mit unseren ersten Keksen.
Uups! Die sind etwas groß und flach geworden 😉

So werden sie schön

Nachdem die ersten Kekse aus dem Rohr kamen, haben wir schon gesehen, dass der Teig noch immer viel zu flüßig war. Wir haben nochmal Mehl dazu gegeben bis wir mit der Festigkeit zufrieden waren. Mit den Händen formen war noch immer keine Option aber mit dem festeren Teig war es um einiges leichter. Für die weiteren Bleche habe ich dann auch viel weniger Teig genommen, etwa einen halben Esslöffel pro Kugel.

Diese Kekse sind dann nicht mehr so extrem auseinander gegangen. Der Geschmack war natürlich bei allen Keksen gleich aber die aus dem festeren Teig sind doch etwas schöner geworden 🙂

Tipp: Viel Platz zwischen den Kugeln lassen, damit sie nicht aneinander kleben! Wir haben nur neun Kekse pro Blech gebacken.

Die Kekskugeln für das zweite Blech.
Jetzt ist der Teig etwas fester.

Hier forme ich die Maple-Bacon Cookies mit zwei Löffeln.
Am einfachsten geht’s mit zwei Löffeln.

Kekse in zwei Keksdosen.
Ready for the big party!

Fleischbällchen meet Sloppy Joe

Als großer Fleischbällchen Fan kenne ich natürlich verschiedene Variationen dieses tollen Gerichts und habe auch schon ein paar ausprobiert. Heute stelle ich euch eine Kombination aus 2 meiner Lieblingsgerichte vor: Köttbullar (schwedische Fleischbällchen) und Sloppy Joes (deswegen: Fleischbällchen meet Sloppy Joe!). Die Grundzutat sind Fleischbällchen mit der geschmackvollen Sauce und Verpackung (Semmeln oder Baguettes) des amerikanischen Gerichts Sloppy Joes.

Zutaten (2 Portionen)

Bällchen

300 g Rinder-Faschiertes
100 g Brösel
1 Schuss Milch
Salz, Pfeffer, Suppengewürz
1 Ei

Sauce

1 kl. Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 EL Zucker
100 ml Tomatensauce
Paprika (süß, scharf)
Suppenpulver
Senf
Worcester-Sauce
Oregano
Ketchup

Außerdem benötigst du pro Person 1 Baguette oder 2 Semmeln.

Unsere Zutaten.
Unsere Zutaten.

Zwiebel schneiden.
Zwiebel schneiden.

Zubereitung

Die Fleischbällchen sind recht einfach herzustellen. Dafür einfach alle Zutaten in eine Schüssel geben und mit den Händen vermischen. Daraus werden dann Bällchen geformt. Da wir sie diesmal in Semmeln einfüllen sollten sie etwas kleiner sein.

Zutaten für die Bällchen in eine Schüssel geben.
Zutaten für die Bällchen in eine Schüssel geben.

Dieses mal die Bällchen eher klein formen.
Dieses mal die Bällchen eher klein formen.

So sehen die Hände mit reinem Rinderfaschiertem aus.
So sehen die Hände mit reinem Rinderfaschiertem aus.

Die heute etwas kleineren Bällchen.
Die heute etwas kleineren Bällchen.

Knusprig gebratene Fleischbällchen.
Knusprig gebratene Fleischbällchen.

Die Baguettes nach Packungsanleitung (meist 8-10 Minuten) aufbacken.

Baguettes aufbacken.
Baguettes aufbacken.

Baguettes.
Baguettes.

Für die Tomatensauce Zwiebeln schneiden und anrösten bis sie glasig sind.
Salzen, pfeffern und Knoblauch dazu geben.
Zucker dazu geben, der sollte ein bisschen karamellisieren.
Mit süßem und scharfem Paprika würzen.
Danach nicht zu lange warten (damit der Paprika nicht verbrennt) und mit der Tomatensauce ablöschen. Ein paar Esslöffel Ketchup und Senf darunter mischen.
Ganz sparsam mit Worcester-Sauce würzen. Die Sauce hat einen sehr intensiven Geschmack, den mag ich aber sehr gerne 🙂
Zum Schluss noch ein bisschen mit Suppenpulver und Oregano abschmecken und verfeinern.

Zwiebel anrösten.
Zwiebel anrösten.

Die Tomatensauce.
Die Tomatensauce.

Die Baguettes oder Semmeln einschneiden (aber auf jeden Fall nicht ganz durchschneiden), Sauce einfüllen und Bällchen einfügen. Diese Art Fleischbällchen zu essen erinnert ein bisschen an eine Bosna wie ich finde 😉

Bosna-style Fleischbällchen :)
Bosna-style Fleischbällchen 🙂